Kunstmuseum der Stadt Albstadt - Aktuelle Ausstellungen

Im Museumsgebäude finden während der Umbaumaßnahme keine Ausstellungen statt, wir sind aber weiterhin für Sie aktiv:

Der menschliche Wald – Lithografien von Ossip Zadkine
Ausstellung zum Buß- und Bettag in der Martinskirche, Albstadt (Ebingen)

13.–21. November 2020, täglich 10–16 Uhr

Eine Kooperation von Kunstmuseum Albstadt und Ev. Kirchengemeinde Ebingen

Die Kreidelithografien aus der Mappe Der menschliche Wald von Ossip Zadkine (1890–1967) aus dem Jahr 1965 beschreiben in dramatischen Schwarz-Weiß-Kontrasten die Licht- und Schattenseiten der Existenz. Im Zentrum jeder Darstellung steht der Mensch, der mit theatralischer Geste mit sich und anderen ringt. Figuren, welche den destruktiven Kräften freien Lauf lassen, verwandeln sich auf surrealistische Weise. Äste sprießen aus ihren Gliedern oder sie marschieren in maschinenhafter Gestalt. Zugleich treten Figuren auf die Bühne, deren Körper kubistisch ineinander verschachtelt sind. Sie stützen sich gegenseitig und bauen das Zerstörte wieder auf. Die grafische Folge lässt sich als eine Aufforderung verstehen, auch in Zeiten der Krise nicht die Menschlichkeit zu verlieren und das Erlittene gemeinschaftlich zu bewältigen.

Der aus Weißrussland stammende Ossip Zadkine machte 1909 die Kunstmetropole Paris zu seiner Wahlheimat und wurde geprägt von Avantgardisten wie Pablo Picasso, Giorgio de Chirico und Alexander Archipenko. Während des Zweiten Weltkrieges lebte er zeitweise in New York im Exil. Die grafische Folge Der menschliche Wald basiert auf gleichnamigen Skulpturen, in denen sich Ossip Zadkine ab 1948 mit den Auswirkungen des Krieges auf den Menschen auseinandersetzte.

Die Schau in der Martinskirche setzt die Tradition der jährlichen Ausstellungen zum Buß- und Bettag fort, welche das Kunstmuseum Albstadt in Kooperation mit der Ev. Kirchengemeinde Ebingen ausrichtet. Die Werke von Ossip Zadkine werden vom 13. bis zum 21. November 2020 zu sehen sein (täglich von 10 bis 16 Uhr). Am Buß- und Bettag (Mittwoch, 18. November 2020, ab 11 Uhr) findet eine Veranstaltung mit Pfarrerin Nicole Gneiting, Kurator Dr. Kai Hohenfeld und Kantor Steffen Mark Schwarz statt. Außerdem bietet das Kunstmuseum Führungstermine für Kleingruppen an (Sonntagnachmittag, 15. November und Donnerstagnachmittag, 19. November 2020, Voranmeldung: 07431-160-1491 und -1492).

Abb.: Ossip Zadkine, aus der Mappe Der menschliche Wald (Detail), 1965, Kreidelithografie, Sammlung Gerhard und Brigitte Hartmann, Foto: Lengerer, Albstadt

 


# Schau in die Schatzkiste
Grafik des 20. Jahrhunderts auf Social Media

Wie eine Schatzkiste – geheimnisvoll und reich an schönsten Kostbarkeiten: So lässt sich die Grafiksammlung des Kunstmuseums Albstadt beschreiben. Wer würde da nicht gerne einen Blick hineinwerfen? Während der Corona-Krise und aufgrund einer Baumaßnahme finden im Museumsgebäude zeitweilig keine Ausstellungen statt. Wir greifen dennoch in die Schatzkiste und zeigen ausgewählte Werke des 20. Jahrhunderts auf Social Media. Bist du mit dabei? Super! Dann schenk uns doch ein „Gefällt mir“, poste einen Kommentar und teile unsere Beiträge auf Instagram und Facebook.

Übrigens findet auch unsere Kunstvermittlung auf Social Media statt!


m Museumsgebäude finden während der Umbaumaßnahme keine Ausstellungen statt, wir sind aber weiterhin für Sie aktiv:

Der menschliche Wald – Lithografien von Ossip Zadkine
Ausstellung zum Buß- und Bettag in der Martinskirche, Albstadt (Ebingen)

13.–21. November 2020, täglich 10–16 Uhr

Eine Kooperation von Kunstmuseum Albstadt und Ev. Kirchengemeinde Ebingen

Die Kreidelithografien aus der Mappe Der menschliche Wald von Ossip Zadkine (1890–1967) aus dem Jahr 1965 beschreiben in dramatischen Schwarz-Weiß-Kontrasten die Licht- und Schattenseiten der Existenz. Im Zentrum jeder Darstellung steht der Mensch, der mit theatralischer Geste mit sich und anderen ringt. Figuren, welche den destruktiven Kräften freien Lauf lassen, verwandeln sich auf surrealistische Weise. Äste sprießen aus ihren Gliedern oder sie marschieren in maschinenhafter Gestalt. Zugleich treten Figuren auf die Bühne, deren Körper kubistisch ineinander verschachtelt sind. Sie stützen sich gegenseitig und bauen das Zerstörte wieder auf. Die grafische Folge lässt sich als eine Aufforderung verstehen, auch in Zeiten der Krise nicht die Menschlichkeit zu verlieren und das Erlittene gemeinschaftlich zu bewältigen.

Der aus Weißrussland stammende Ossip Zadkine machte 1909 die Kunstmetropole Paris zu seiner Wahlheimat und wurde geprägt von Avantgardisten wie Pablo Picasso, Giorgio de Chirico und Alexander Archipenko. Während des Zweiten Weltkrieges lebte er zeitweise in New York im Exil. Die grafische Folge Der menschliche Wald basiert auf gleichnamigen Skulpturen, in denen sich Ossip Zadkine ab 1948 mit den Auswirkungen des Krieges auf den Menschen auseinandersetzte.

Die Schau in der Martinskirche setzt die Tradition der jährlichen Ausstellungen zum Buß- und Bettag fort, welche das Kunstmuseum Albstadt in Kooperation mit der Ev. Kirchengemeinde Ebingen ausrichtet. Die Werke von Ossip Zadkine werden vom 13. bis zum 21. November 2020 zu sehen sein (täglich von 10 bis 16 Uhr). Am Buß- und Bettag (Mittwoch, 18. November 2020, ab 11 Uhr) findet eine Veranstaltung mit Pfarrerin Nicole Gneiting, Kurator Dr. Kai Hohenfeld und Kantor Steffen Mark Schwarz statt. Außerdem bietet das Kunstmuseum Führungstermine für Kleingruppen an (Sonntagnachmittag, 15. November und Donnerstagnachmittag, 19. November 2020, Voranmeldung: 07431-160-1491 und -1492).

Abb.: Ossip Zadkine, aus der Mappe Der menschliche Wald (Detail), 1965, Kreidelithografie, Sammlung Gerhard und Brigitte Hartmann, Foto: Lengerer, Albstadt


# Schau in die Schatzkiste
Grafik des 20. Jahrhunderts auf Social Media

Wie eine Schatzkiste – geheimnisvoll und reich an schönsten Kostbarkeiten: So lässt sich die Grafiksammlung des Kunstmuseums Albstadt beschreiben. Wer würde da nicht gerne einen Blick hineinwerfen? Während der Corona-Krise und aufgrund einer Baumaßnahme finden im Museumsgebäude zeitweilig keine Ausstellungen statt. Wir greifen dennoch in die Schatzkiste und zeigen ausgewählte Werke des 20. Jahrhunderts auf Social Media. Bist du mit dabei? Super! Dann schenk uns doch ein „Gefällt mir“, poste einen Kommentar und teile unsere Beiträge auf Instagram und Facebook.

Übrigens findet auch unsere Kunstvermittlung auf Social Media statt!