Kunstmuseum der Stadt Albstadt - Vorschau

Wann genau das Kunstmuseum nach der laufenden Baumaßnahme seine Pforten wieder öffnen kann, steht noch nicht fest. Derzeit hoffen wir für Mitte Juli 2021 auf eine Teilöffnung des Gebäudes. Auf folgende Ausstellungen dürfen Sie sich freuen:


Jürgen Palmtag – Panorama produktiver Abschweifungen
Mitte Juli bis Oktober 2021

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Panorama produktiver Abschweifungen – eine 15 Meter breite bedruckte Kunststoffplane als erläuterungsfreie Bilderstrecke, auf der Jürgen Palmtag (*1951) Arbeiten und Aktivitäten der letzten Jahre präsentiert. Es handelt sich sozusagen um einen raumgreifenden, großen Katalog als Dokumentation seines Interessenspektrums. Palmtag inszeniert die Vielfalt und Breite seiner Themen und zeigt eine persönliche ‚Retrospektive‘ des vergangenen Jahrzehnts, in der alles drin ist, vom Kali-Berg bei Neuhof bis hin zu HELL COMES TO FROG TOWN und Jersey Trail, ergänzt um Originalarbeiten verschiedenster Formate, darunter Zeichnungen von Handtellergröße bis zu über 10 Quadratmetern.

Ausstellungsbegleitend erscheint ein Künstlerbuch.


Albspaziergang – neue Blicke auf das Landschaftsbild
Mitte Juli 2021 bis Januar 2022

Aus unserer Zeit heraus das Landschaftsbild der Schwäbischen Alb zu entdecken, dazu haben sich Künstlerinnen und Künstler immer wieder neu herausgefordert gesehen. Die einzigartige Spezialsammlung des Kunstmuseums Albstadt (mit ihren historischen Linien von Matthäus Merian d.Ä. bis Christian Landenberger) schreibt die Kunstgeschichte fort in die Gegenwart, in der auch Flüchtlinge, Industriebrachen, Straßen, Truppenübungsplätze und Touristenströme zum Landschaftsbild gehören.

Werke u.a. von Ludmilla von Arseniew, Karin Bilyk, Caroline von Grone, Katharina Hinsberg, Karl Hurm, Günther Karcher, Susanne Kessler, Katharina Krenkel, Roland Milkau, Jürgen Palmtag, Christoph Seidel, Werner Schmal, Gabriele Straub und Gert Wiedmaier (und Rückblicke auf Peter Jacob Büttgen, Maria Caspar-Filser, Karl Caspar, Robert von Haug, Christian Landenberger u.a.).


HIP TO BE SQUARE – Figur und Abstraktion im 20. Jahrhundert
Herbst 2021 bis Frühjahr 2022

Von der Reduktion auf geometrische Grundformen über die surreale Verwandlung bis zur frei erfundenen „Kunstfigur“ – mit kaum einem Thema hat sich die Kunst des 20. Jahrhunderts so intensiv und vielseitig auseinandergesetzt wie mit der Abstraktion des menschlichen Körpers. Das Quadrat (englisch „square“) und der kubisch abstrahierte Mensch stehen für die avantgardistische Rebellion gegen akademische Normen und für kreativen Nonkonformismus. Im Gegensatz zum gleichnamigen Song der Pop-Band Huey Lewis & the News (1986), die mit der ironischen Aussage „es ist angesagt, ein Spießer zu sein“ ihr braves Image aufs Korn nahm, ist der Titel der Ausstellung ganz wörtlich gemeint.

Nach Abschluss der letzten Baumaßnahmen eröffnet das Kunstmuseum Albstadt mit der Schau HIP TO BE SQUARE auch die oberen zwei Stockwerke. Gezeigt werden grafische Werke aus der Sammlung und ergänzende Leihgaben, die sich unter anderem dem Expressionismus, Kubismus, Surrealismus, Informel, der Neuen Figuration und den Neuen Wilden zuordnen lassen. Je mehr sich die Darstellung des Menschen in Form und Farbe von der Lebenswirklichkeit entfernt, desto mehr offenbart sich ein paradoxer Zusammenhang: Die Figur gewinnt an Präsenz und Ausdruck und behauptet sich dabei als Bildwesen, das nur im Raum der Kunst existieren kann.

Abb.: Volker Lehnert (*1956), Kopfstück (Detail), 1991, Farbhochdruck (Depron), Dauerleihgabe des Künstlers, GS 2021-6

Wann genau das Kunstmuseum nach der laufenden Baumaßnahme seine Pforten wieder öffnen kann, steht noch nicht fest. Derzeit hoffen wir für Mitte Juli 2021 auf eine Teilöffnung des Gebäudes. Auf folgende Ausstellungen dürfen Sie sich freuen:


Jürgen Palmtag – Panorama produktiver Abschweifungen
Mitte Juli bis Oktober 2021

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Panorama produktiver Abschweifungen – eine 15 Meter breite bedruckte Kunststoffplane als erläuterungsfreie Bilderstrecke, auf der Jürgen Palmtag (*1951) Arbeiten und Aktivitäten der letzten Jahre präsentiert. Es handelt sich sozusagen um einen raumgreifenden, großen Katalog als Dokumentation seines Interessenspektrums. Palmtag inszeniert die Vielfalt und Breite seiner Themen und zeigt eine persönliche ‚Retrospektive‘ des vergangenen Jahrzehnts, in der alles drin ist, vom Kali-Berg bei Neuhof bis hin zu HELL COMES TO FROG TOWN und Jersey Trail, ergänzt um Originalarbeiten verschiedenster Formate, darunter Zeichnungen von Handtellergröße bis zu über 10 Quadratmetern.

Ausstellungsbegleitend erscheint ein Künstlerbuch.


Albspaziergang – neue Blicke auf das Landschaftsbild
Mitte Juli 2021 bis Januar 2022

Aus unserer Zeit heraus das Landschaftsbild der Schwäbischen Alb zu entdecken, dazu haben sich Künstlerinnen und Künstler immer wieder neu herausgefordert gesehen. Die einzigartige Spezialsammlung des Kunstmuseums Albstadt (mit ihren historischen Linien von Matthäus Merian d.Ä. bis Christian Landenberger) schreibt die Kunstgeschichte fort in die Gegenwart, in der auch Flüchtlinge, Industriebrachen, Straßen, Truppenübungsplätze und Touristenströme zum Landschaftsbild gehören.

Werke u.a. von Ludmilla von Arseniew, Karin Bilyk, Caroline von Grone, Katharina Hinsberg, Karl Hurm, Günther Karcher, Susanne Kessler, Katharina Krenkel, Roland Milkau, Jürgen Palmtag, Christoph Seidel, Werner Schmal, Gabriele Straub und Gert Wiedmaier (und Rückblicke auf Peter Jacob Büttgen, Maria Caspar-Filser, Karl Caspar, Robert von Haug, Christian Landenberger u.a.).


HIP TO BE SQUARE – Figur und Abstraktion im 20. Jahrhundert
Herbst 2021 bis Frühjahr 2022

Von der Reduktion auf geometrische Grundformen über die surreale Verwandlung bis zur frei erfundenen „Kunstfigur“ – mit kaum einem Thema hat sich die Kunst des 20. Jahrhunderts so intensiv und vielseitig auseinandergesetzt wie mit der Abstraktion des menschlichen Körpers. Das Quadrat (englisch „square“) und der kubisch abstrahierte Mensch stehen für die avantgardistische Rebellion gegen akademische Normen und für kreativen Nonkonformismus. Im Gegensatz zum gleichnamigen Song der Pop-Band Huey Lewis & the News (1986), die mit der ironischen Aussage „es ist angesagt, ein Spießer zu sein“ ihr braves Image aufs Korn nahm, ist der Titel der Ausstellung ganz wörtlich gemeint.

Nach Abschluss der letzten Baumaßnahmen eröffnet das Kunstmuseum Albstadt mit der Schau HIP TO BE SQUARE auch die oberen zwei Stockwerke. Gezeigt werden grafische Werke aus der Sammlung und ergänzende Leihgaben, die sich unter anderem dem Expressionismus, Kubismus, Surrealismus, Informel, der Neuen Figuration und den Neuen Wilden zuordnen lassen. Je mehr sich die Darstellung des Menschen in Form und Farbe von der Lebenswirklichkeit entfernt, desto mehr offenbart sich ein paradoxer Zusammenhang: Die Figur gewinnt an Präsenz und Ausdruck und behauptet sich dabei als Bildwesen, das nur im Raum der Kunst existieren kann.

Abb.: Volker Lehnert (*1956), Kopfstück (Detail), 1991, Farbhochdruck (Depron), Dauerleihgabe des Künstlers, GS 2021-6