Albstadt - Kultur - Kulturelle Veranstaltungen

Fr. 27.01.2017 - 20:00 Uhr
Kodály Quartett

Kammermusik der Spitzenklasse aus Ungarn

Stauffenberg-Schloss
Albstadt- Lautlingen  

Das vielfach ausgezeichnete und weltweit gefeierte Kodály Quartett ist nach dem ungarischen Komponisten Zoltán Kodály benannt. Daher gehört die authentische Interpretation und die Bewahrung der musikalischen Werte der Werke von Zoltán Kodály  auch  zu  den  wichtigsten  Zielsetzungen  des  Quartetts. Schon in seinem Gründungsjahr 1966 erhielt es das Sonderdiplom der Jury des in Genf ausgetragenen Internationalen Quartett-Wettbewerbs.

Das Kodály Quartett sieht sich, wie sein Namensgeber, als Bindeglied zwischen ungarischer Volksmusik und den Menschen in aller Welt. Doch es spielt nicht nur ungarische Musik. So interpretiert das Ensemble unter anderem auf rund 60 CD-Einspielungen die kompletten Streichquartette von Beethoven, Haydn und Schubert.

Auf dem Programm am 27. Januar im Stauffenberg-Schloss stehen die vier Preludes und Fugen KV. 404/a von Wolfgang Amadeus Mozart nach Johann Sebastian Bach, das Streichquartett in cis-Moll, op. 131, von Ludwig van Beethoven und das Streichquartett Nr. 4 von Kodálys engem Freund Béla Bartók.

Die vier Musiker Attila Falvay (Violine), Ferenc Bangó (Violine), János Fejérvári (Viola) und György Éder (Violoncello) sind im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums des Quartetts auf großer Welttournee. Sie geben Konzerte unter anderem im National Centre for the Performing Arts in Peking, oder in der Shanghai Symphony Hall – und im Stauffenberg-Schloss in Lautlingen!


Mo. 30.01.2017 - 20:00 Uhr
Effi Briest
Roman von Theodor Fontane. Gespielt vom Landestheater Schwaben 

Thalia-Theater
Albstadt-Tailfingen    

„Nicht so wild Effi, nicht so leidenschaftlich“, tadelt die Mutter ihre lebenslustige Tochter. Diese erfüllt trotz ihres unbändigen Freiheitsdrangs den Wunsch ihrer Eltern und heiratet als 17-Jährige den zwanzig Jahre älteren Baron von Innstetten – anscheinend eine gute Partie. Die junge Effi zieht mit ihrem Mann in ein provinzielles Küstenstädtchen und erhofft sich als Ehefrau ein glamouröses, aufregendes Leben. Doch schon bald langweilt sich die selbstbewusste Frau an der Seite ihres pedantischen, leidenschaftslosen Gatten. Im muffigen Landhaus in Kessin vereinsamt Effi zunehmend und beginnt schließlich, von Gewissensbissen geplagt, eine Affäre mit dem attraktiven Major Crampas. Doch auch das macht sie nicht glücklich.  

Jahre später holt Effi Briest die Vergangenheit ein: Innstetten erfährt zufällig von der lange beendeten Affäre und fordert Crampas aus verletztem Ehrgefühl zum Duell heraus – mit dramatischen Folgen für alle Beteiligten.

Theodor Fontanes Portrait der jungen, lebenshungrigen, aber im Unglück endenden Effi Briest gilt als größter literarischer Erfolg des Schriftstellers. Die Fragen, die er in seinem Roman aufwirft, sind heute so aktuell wie damals: Welchen Raum darf man den eigenen Sehnsüchten und Gefühlen zugestehen? Wieviel Mut erfordert es, mit Konventionen zu brechen, um den persönlichen Anspruch auf Glück einzulösen? Und wie wichtig ist der gesellschaftliche Status dabei?

Das Landestheater Schwaben zeigt Fontanes Gesellschaftsroman über Sehnsüchte und Träume am Ende des 19. Jahrhunderts in einer lebendigen Theaterfassung mit kleinem Ensemble.


Fr. 03.02.2017 - 20:00 Uhr
Männer und Ich – Teil 2
Musik-Kabarett mit Dietlinde Ellsässer, Jakob Nacken und Heiner Kondschak 

Thalia-Theater
Albstadt-Tailfingen    

Was für ein fulminantes Trio! Zwei Männer und eine Diva, um die sich alles dreht. Konsequenterweise heißt das neue Programm der Kabarettisten Dietlinde Elsässer und Jakob Nacken sowie des Musikers Heiner Kondschak dann auch „Männer und ich. Teil 2: Dreifaltigkeit“.  

Worum es geht? Um Männer, Frauen und die Liebe. Was wird geboten? Musik, Gesang und Schabernack in allen Höhen und Tiefen. Die Herren geben sich mit Elan der Musik hin, die Dame sucht die Leidenschaft in Wort und Lied. Heraus kommt ein spritziges Musik-Kabarett mit schwäbischem Humor und kleinen Schlenkern ins Hochdeutsche. Ohne Netz und doppelten Boden.  

Dietlinde Ellsässer ist ein Urgestein des schwäbischen Kabaretts. Die Mitbegründerin des Theater Lindenhof Melchingen beschreibt sich selbst augenzwinkernd als „kecke, knitze und lebensfrohe Person, die sich ins rechte Licht zu setzen weiß.“  

Der Musiker, Schauspieler und Regisseur Heiner Kondschak schreibt seit fast 40 Jahren Bühnenmusik und Liedtexte für Theaterstücke. Er war unter anderem für WDR und SWR tätig, seit 2003 ist er Teil des musikalischen Kabaretts „Männer und Ich“.  

Jakob Nacken ist Entertainer, Kabarettist, Theaterpädagoge und – wie er selbst sagt – „eine rheinische Frohnatur mit intellektuellem Anspruch.“


So, 05.02.2017 - 11:00 Uhr
Lesung mit Heinrich Steinfest Das Leben und Sterben der Flugzeuge – Ein Agentenroman 

Stauffenberg-Schloss
Albstadt-Lautlingen  

Kann man ein ganz gewöhnlicher Pariser Bahnhofsspatz sein und gleichzeitig ein deutscher Kommissar namens Blind? Kann es in Belfast ein Hochhaus mit einer geheimen Etage geben, das für Spatz und Kommissar lebenswichtig ist, obwohl dieser Wolkenkratzer doch nie gebaut worden ist? Und vor allem, kann an einem verborgenen Ort das Wrack eines gewissen Flugzeugs der Malaysian Airlines liegen, das doch erst Monate später spurlos verschwinden wird?

Wer die Romane des österreichischen Autors und Künstlers Heinrich Steinfest kennt, weiß, dass in seinen Welten alles ein Leichtes ist. Und so gerät die Gratwanderung zwischen Phantastischem und Realität auch in seinem neuesten Werk „Das Leben und Sterben der Flugzeuge“ wieder zu einem hochliterarischen Drahtseilakt. Schon die Lektüre dieses Romans ist ein atemberaubendes Vergnügen. Die Lesung des Autors höchstpersönlich im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Literatur im Schloss“ wird dies noch übertreffen!  

Heinrich Steinfest wurde 1961 im australischen Albury geboren, wuchs in Wien auf und lebt heute in Stuttgart. Der selbsterklärte Nesthocker, erfolgreiche Autor und Erfinder des einarmigen Detektivs Cheng, wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet – unter anderem mit dem Deutschen Krimi Preis, dem Stuttgarter Krimipreis und dem Heimito-von-Doderer-Preis. Bereits zweimal wurde Heinrich Steinfest für den Deutschen Buchpreis nominiert.


Sa. 11.02.2017 - 20:00 Uhr
Bernd Kohlhepp: Hämmerle privat Schwäbisches
Kabarett, Musik und Lesung mit Herrn Hämmerle

Thalia-Theater
Albstadt-Tailfingen    

Bernd Kohlhepp – er spielt alle Rollen in Schillers „Die Räuber“ und ist der Old Shatterhand im fulminanten „Winnetou-IV-Spektakel“ mit Uli Boettcher. Er reist nach Nashville, nimmt dort eine Platte auf, oder swingt mit der SWR Big Band. Immer wieder verkörpert der Kabarettist auch den sagenhaften Herrn Hämmerle, sei es gemeinsam mit Herrn Leibssle alias Eckhard Grauer, oder solo als schwäbischster aller Presley-Interpreten in „Elvis – der King kehrt zurück“.

Nun ist es an der Zeit, geheime Schubladen zu öffnen, und die mysteriösen Archive des Herrn Hämmerle zu lüften!

In seinem Programm „Hämmerle – privat“ liest, spielt und singt Bernd Kohlhepp aus Hämmerles „Rock and Roll Tagebuch“, aus seinen „Geheimen Aufzeichnungen“ sowie der „Schwäbischen Weltgeschichte“. Und all das dokumentiert logisch und nachvollziehbar, wie dieser Mann zu dem wurde, was er ist: Ein echter kabarettistischer Schaffer mit enormem Output und Programmvielfalt am Werk.

Der Comedian, Kabarettist und Schauspieler aus Tübingen ist längst zur Kultfigur im Südwesten geworden und eine Größe in der Baden-Württembergischen Kleinkunstszene.


Mo. 13.02.2017 - 16:00 Uhr
Fünf Freunde erforschen die Schatzinsel
Theaterstück nach dem Kinderbuch von Enyd Blyton
Für Familien mit Kindern ab 5 Jahren

Thalia-Theater
Albstadt-Tailfingen    

Julius, Richard und Anne haben Sommerferien. Doch was sollen sie da unternehmen? Die Idee, Tante und Onkel am Meer zu besuchen findet großen Anklang und das nicht nur wegen der Aussicht auf schwimmen und Sandstrand. Neugierig sind die drei vor allem auf die bisher unbekannte Cousine. Schnell freunden sich die Kinder an und als dann bei Sturm ein altes Wrack angespült wird, nimmt das Abenteuer seinen Lauf, denn an Bord finden die Freunde – gut versteckt – eine mysteriöse Schatzkarte.  

Die Abenteuer der „Fünf Freunde“, wer kennt sie nicht? Welches Kind hat sich nicht schon gewünscht, in den Sommerferien die gleichen wilden Dinge zu erleben, wie die Helden aus der Feder von Enyd Blyton? Mehr als 750 Bücher und 10.000 Kurzgeschichten schrieb die britische Kinderbuchautorin, darunter Klassiker wie „Hanni und Nanni“, „Die schwarze Sieben“ und „Dolly“. Die „Fünf Freunde“ zählen heute zu den erfolgreichsten Kinderbuchreihen der Welt.  

Kein Wunder also, dass das Darmstädter Theater auf Tour exklusiv in der Spielzeit 2016/2017 die „Fünf Freunde“ als Kindertheater auf die Bühne bringt!


Do. 16.02.2017 - 20:00 Uhr
Der alte Mann und das Meer
Schauspiel mit Musik nach der gleichnamigen Novelle von Ernest Hemingway
Mit Horst Janson in der Hauptrolle

Thalia-Theater 
Albstadt-Tailfingen    

Der alte Fischer Santiago macht nach 84 Tagen ohne Erfolg einen großen Fang – einen riesigen Fisch, größer als sein Boot und irisierend wie ein Regenbogen. Doch nach verbissenem Kampf gegen die Haie auf dem langen Weg zurück zum Hafen, kommt er als Verlierer nur mit dem Skelett des Fisches zurück.

Die Bühnenadaption von Jens Hasselmann und Dirk Schröter lebt von den Selbstgesprächen und den bewegenden Gefühlen des Fischers, brillant gespielt von Horst Janson, einem der ganz Großen des deutschen Films und Theaters. Die schon in der Erzählung bühnentauglichen Selbstgespräche des alten Fischers Santiago, seine Plaudereien und Fachsimpeleien in der Kneipe Terrace, und seine Unterhaltungen mit dem jungen Manolin machen es leicht, das Werk fast 1:1 auf die Bühne zu bringen.

Das sich zum Ende hin immer mehr verdichtende Geschehen zieht die Zuschauer in den Bann. Horst Janson ist die Rolle von Hemingways berühmtem Antihelden auf den Leib geschrieben. Ihm gelingt es, den Fischer ohne Pathos in seiner klugen Bescheidenheit glaubhaft darzustellen.

Mit großer Präsenz und Glaubwürdigkeit agiert Marie-Luise Gunst als Barfrau, faszinierende Sängerin und fesselnde Erzählerin. Die Musik ist tragendes Element der Inszenierung. 
Regisseur Hasselmann steht auf der Bühne als Kopf einer Vier-Personen-Combo, die Gunsts Gesang durch selbst komponierte, ebenfalls mitreißende karibische Klänge begleitet.


So, 05.03.2017 - 11:00 Uhr
Lesung mit Benedict Wells
Vom Ende der Einsamkeit

Stauffenberg-Schloss 
Albstadt-Lautlingen  

Jules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf bis ihre Eltern bei einem tragischen Unfall ums Leben kommen. Obwohl sie alle drei auf dasselbe Internat kommen, schlägt nach diesem Schicksalsschlag doch jeder seinen ganz eigenen Lebensweg ein. Die Geschwister werden sich fremd, verlieren sich aus den Augen. Vor allem der einst so selbstbewusste Jules zieht sich vollkommen in seine Traumwelten zurück. Nur mit der geheimnisvollen Alva verbindet ihn eine Freundschaft. Als Erwachsene glauben die drei Geschwister, den Verlust der Eltern überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit ein.  

„Vom Ende der Einsamkeit“ ist ein berührender Roman über das Verarbeiten von Verlust und Einsamkeit und über die Frage, was in einem Menschen unveränderlich ist. Vor allem ist er eines: Eine großartige Liebesgeschichte!

Benedict Wells, geboren 1984 in München, gilt als Ausnahmetalent in der jungen deutschen Literatur. Schon sein Debutroman „Becks letzter Sommer“ wurde mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und 2015 fürs Kino verfilmt. Sein neuestes Werk „Vom Ende der Einsamkeit“ bezeichnen die Medien als „Meisterstück“. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Literatur im Schloss“ liest Benedict Wells aus seinem fesselnden neuen Roman.


Mi. 08.03.2017 - 20:00 Uhr
Internationaler Frauentag
Dietlinde Ellsässer mit ihrem Soloprogramm „Ledig in Schwaben“

Stauffenberg-Schloss
Albstadt-Lautlingen  

Am 8. März 2017 ist Internationaler Frauentag – welches Datum würde sich besser für einen Auftritt der Schauspielerin und Kabarettistin Dietlinde Ellsässer eignen? Bekannt als eine der Drei vom Dohlengässle und Mitbegründerin des Theater Lindenhof Melchingen, präsentiert die schlagfertige Komödiantin ihr Soloprogramm „Ledig in Schwaben“.

Eine Ledige in Schwaben hat es nicht leicht. Sie ist eine „Oizächte“, eine „Langzeitbeziehungslose“, eine „Alleinstehende“. Aber schließlich hat Frau ja auch Ansprüche, nicht jeder Deckel passt auf jeden Topf und dass Heiraten sowieso total überschätzt wird, macht Dietlinde Ellsässer ihren Zuhörern schnell klar. „A Weile hosch schee, ond dann nemme.“ Und was für ein Mann käme denn überhaupt in Frage für eine Frau über 50?  

Romantisch, weiblich, keck – so geht Dietlinde Ellsässer dem ledigen Dasein auf den Grund. Dabei liefert sie köstliche Unterhaltung.


Do. 09:03:2017 - 20:00 Uhr
SWR3 Comedy live mit Zeus und Wirbitzky

Zollern-Alb-Halle
Albstadt-Tailfingen  

Als „Ützwurst“ und „Osterwelle“ im „Taxi Sharia“ erlangten sie Kultstatus – die SWR3-Moderatoren und Comedians Michael Wirbitzky und Sascha Zeus. Von 5 bis 9 Uhr ist das Moderatoren-Duo wochentags „on air“ und weckt die SWR3-Hörer auf seine ganz eigene Art und Weise in der „SWR3 Morningshow“. Doch Wirby & Zeus bringen ihre kultigen Radio-Comix auch live auf die Bühnen in SWR3-Land: Ihre Shows sind ein Kostüm- und Perückenfestival mit Old Plapperhand und seinem weißblauen Bruder, mit Peter Gedöns und Frau Vierthaler, mit Mikis Zementidis und Janis Komplizis. Interaktiv und multimedial. Das Comedy-Duo kümmert sich um die Überalterung der Gesellschaft und beseitigt das Müllproblem auf dem Mount Everest. „SWR3-Comedy live – mit Michael Wirbitzky & Sascha Zeus“ – schon ein Besuch deckt den täglichen Bedarf an lebenswichtigen Vitaminen und probiotischen Scherzen. 


So. 12.03.2017 - 17:00 Uhr
Sinfoniekonzert
Das Ebinger Kammerorchester spielt Werke von Franz Schubert und Antonín Dvo?ák 

Festhalle
Albstadt-Ebingen  

Wie in jedem Jahr gibt das renommierte Ebinger Kammerorchester im März sein Sinfoniekonzert. Auf dem Programm stehen diesmal Werke von Franz Schubert und Antonín Dvo?ák. Die Besucher erwartet ein sehr ansprechendes Programm mit einer bewegenden Interpretation romantischer

Musik.   Das Ebinger Kammerorchester gibt es bereits seit 55 Jahren. Derzeit spielt es unter der Leitung des Dirigenten Martin Künstner, gebürtig aus Köngen am Neckar. Er studierte Oboe in Stuttgart und München, parallel absolvierte er in Esslingen das Studium der Kirchenmusik. Schon als 25-Jähriger kam er 1983 als Solo-Oboist zur Württembergischen Philharmonie Reutlingen. 1993 bis 1995 ließ er ein Dirigierstudium in der Kapellmeisterklasse von Professor Rhode in Leipzig folgen. Von 1988 bis 1997 dirigierte Martin Künstner die Paulus-Kantorei Sickenhausen, 1993 gründete er den Philharmonia Chor Reutlingen, den er seitdem leitet, ebenso wie die Betzinger Sängerschaft. 2003 ließ er sich zum Kulturmanager ausbilden. Seit 2013 ist Künstner künstlerischer Leiter des Ebinger Kammerorchesters.  

Durch die persönlichen Kontakte des Dirigenten und seines Vorgängers Dietmar Oberer, der das Kammerorchester über 50 Jahre lang geleitet hat, kommen seit Langem international gefeierte Solisten zu den Konzerten nach Albstadt. Auch bei diesem Konzert werden Solisten wieder einen besonderen Akzent setzen.


Mi. 15.03.2017 - 16:00 Uhr
Die Olchis kommen zurück!
Freches Kindermusical mit dem Theater auf Tour
Für Familien mit Kindern ab 4 Jahren

Thalia-Theater
Albstadt-Tailfingen  

Es soll tatsächlich Erwachsene geben, die noch nie etwas von den Olchis gehört haben. Das ist aber selten, denn die kleinen grünen Schmutzfinken sind die erklärten Lieblinge aller Kinder! Sie leben auf der Schmuddelfinger Müllkippe und fühlen sich dort herrlich wohl, denn Olchis lieben alles, was so richtig schön schmutzig ist. Sie essen Schnürsenkelsuppe, Plastiktütensalat und Autoreifen, fluchen, dass sich die Balken biegen und lieben es, wenn es müffelt und mieft.

Die Olchis sind ganz anders als Menschen. Ihre Nasen sind größer, ihre Haut ist grün und auf dem Kopf haben sie drei Hörner. Olchis waschen sich nie. Und wenn sie gähnen, fallen die Fliegen tot auf den Boden. Außerdem singen die Olchis gern olchige Lieder. Dann schallt es so laut und schaurig über den Müllberg, dass sich die dicken Ratten ihre Ohren zuhalten. Olchis haben jede Menge Zeit. Sie müssen nicht zur Arbeit und nicht in die Schule. Die Olchi-Kinder bekommen keine schlechten Noten und beim Essen dürfen sie rülpsen und die Füße auf den Tisch legen. Spätestens jetzt ist klar, warum Kinder die Olchis lieben, oder?  

Und nun kommen die Olchis zurück! In einem frech-verrückten Kindermusical für die ganze Familie, gespielt vom Theater auf Tour. Was die Olchis und natürlich die kleinen Besucher dabei im Thalia-Theater erleben ist jetzt schon klar: Ein wunderbar schmuddeliges Vergnügen!


Sa. 18.03.2017 - 20:00 Uhr
Heinrich Del Core
Schwäbisch-italienisches Kabarett

Thalia-Theater
Albstadt-Tailfingen    

Heinrich Del Core ist ein Kabarettist, der für die Bühne geboren ist, der die komödiantische Arbeit von der Pike auf gelernt hat und der sein Handwerk – oder besser „Mundwerk“ – versteht. Längst hat er die Republik mit seiner südländischen Leichtigkeit erobert. Mit „GANZ ARG WICHTIG“ hat er ein neues Programm im Gepäck: locker aus der Hüfte geschossen, mit unglaublichem Sprachwitz, Charme und einem nicht enden wollenden Arsenal an Gags.  

Das Multitalent del Core präsentiert ein mitten aus dem Leben gegriffenes, pointenreiches, kurzweiliges Programm ohne eine Spur von Langatmigkeit. Das schafft der Comedian mit Hilfe seines ganz eigenen Mixes aus Situationskomik, Erzählkunst und einer Beobachtungsgabe, die seinesgleichen sucht: Comedy in bester Stand-up-Manier.  

Heinrich del Core ist Publikums- und Jurypreisträger verschiedener Kleinkunstpreise, unter anderem des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg und die Tuttlinger Krähe.


Do. 23.03.2017 - 20:00 Uhr
Die Räuber
Schauspiel von Friedrich Schiller – inszeniert vom Landestheater Württemberg-Hohenzollern

Thalia-Theater
Albstadt-Tailfingen    

Ein Klassiker, der bis heute mitreißend und aktuell ist: In Schillers Erstlingswerk „Die Räuber“ konkurrieren die Brüder Franz und Karl um die Liebe und die Nachfolge ihres Vaters, des alten regierenden Grafen von Moor. Der jüngere Bruder Franz will das Erbrecht des Erstgeborenen Karl nicht akzeptieren und rebelliert damit gegen die als ungerecht empfundene Gesellschaftsordnung. Er intrigiert gegen Karl, der sich in Leipzig dem lockeren Studentenleben hingibt. Der leichtgläubige Vater enterbt und verbannt Karl.

Karl gründet daraufhin eine Räuberbande, um gegen die erstarrte feudale Vätergesellschaft zu kämpfen. Aber sein idealistischer Freiheits- und Widerstandsgeist schlägt um in Gewalt und Anarchie. Ein letztes Mal will Karl seinen Vater und seine Verlobte Amalia sehen und macht sich auf ins väterliche Schloss …  

„Die Räuber“ ist einer der radikalsten Aufbruchstexte der Weltliteratur, Familientragödie und politisches Drama zugleich. Die Uraufführung 1782 in Mannheim sorgte für einen handfesten Skandal, machte den 22-jährigen Autor über Nacht berühmt und lässt uns auch heute noch erschrecken. Die Gewalt, welche die beiden feindlichen Brüder entfesseln, wirft ganz aktuelle Fragen auf: Warum greifen junge Menschen, die für eine bessere Welt kämpfen, zum Mittel der Gewalt? Was macht diese Gewalt mit ihren Träumen von einer freien und gerechten Gesellschaft?  

Unter der Regie von Christoph Roos liefert das Ensemble des Landestheaters Württemberg-Hohenzollern (LTT) eine packende Inszenierung ab.

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