| Das Maschenmuseum stellt die Geschichte der Maschenindustrie
im Raum Albstadt von 1750 bis heute dar. Von der bäuerlichen
Selbstversorgungswirtschaft zu frühindustriellen Produktionsformen,
von der Industrialisierung über die Heimarbeit der Frauen bis
hin zur modernen Produktion reicht die breite Palette der Themenbereiche.
Untergebracht in einem ehemaligen Gebäude der Textilmaschinenfabrik
Mayer & Cie vermitteln die Räumlichkeiten eine authentische
Atmosphäre früherer Arbeitsbedingungen.
Ein alter Handculierstuhl, das Arbeitsgerät der Strumpfweber, verweist auf die Ursprünge der handwerklichen Trikotagenproduktion. Spulmaschinen, Rundwirkstühle und -strickmaschinen, Zuschneidemaschinen, ein Konfektionstisch von 1920 - also Maschinen aus nahezu sämtlichen Produktionsbereichen - verdeutlichen den Produktionsablauf vom Rohstoff bis zum fertigen Endprodukt. Eine historische Dampfmaschine und nahezu alle anderen Maschinen wurden von den Mitgliedern des Arbeitskreises Maschenmuseum aufwändig restauriert. Sie können in Betrieb genommen und interessierten Besuchern in ihrer Funktionsweise erläutert werden.
Der reiche Bestand an Textilien, insbesondere aus dem Bereich der gewirkten und gestrickten Unterwäsche, ermöglicht eine fast lückenlose Darstellung der modegeschichtlichen Entwicklung von Trikotagen im Zeitraum 1870 bis 1970.
Fotografien dokumentieren plastisch den Produktionsablauf in den 1930er Jahren. Videovorführungen lassen die Arbeits- und Lebensbedingungen vergangener Zeit wieder lebendig werden. Ratespiele und andere Aktionen erleichtern Kindern und Jugendlichen den Zugang.
Adresse:Wasenstr. 10, 72461 AlbstadtIm Ortszentrum des StadtteilsTailfingen
Öffnungszeiten: Mi., Sa., So., Feiertage 14-17 Uhr
Eintritt: 2,00 EUR,
ermäßigt 1,00 EUR
Führungen: 40 EUR (pro Gruppe max. 25 Personen)
Information: 07431/ 160 - 1485 (Museum
während der Öffnungszeiten) oder 07431/ 160 - 1465
oder Tourist-Information 07431/ 160 - 1204
Email/ Kontakt
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Maschenmuseum, Außenansicht
 Handculierstuhl, 18. Und 19. Jh.
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