13.10.2017  |  Amnestieregelung: Waffen und Munition jetzt straffrei abgeben

bis zum 1. Juli 2018


Wer unerlaubt eine Waffe und Munition besitzt, kann diese bis zum 1. Juli 2018 bei der zuständigen Waffenbehörde (Landratsamt Zollernalbkreis, Stadt Balingen, Stadt Albstadt, Stadt Hechingen) oder einer der Polizeidienststellen im Landkreis abgeben. Mit dieser vom Bundestag beschlossenen Gesetzesänderung wurde eine weitere befristete Straffreiheit für den illegalen Besitz von Waffen und Munition in das Waffengesetz aufgenommen. Diese Regelungen betreffen sowohl Schusswaffen als auch verbotene tragbare Gegenstände wie z. B. Schlagringe oder Wurfsterne.  

 

Bei der Abgabe müssen die Schusswaffen entladen sein und während des Transportes in einem verschlossenen Behältnis (nicht zugriffsbereit) mitgeführt werden. Vorhandene Munition ist getrennt von den Waffen ebenfalls nicht zugriffsbereit zu transportieren. Das Überführen der Waffen und Munition zur Waffenbehörde oder Polizeidienststelle bedarf keiner zusätzlichen Erlaubnis und ist durch die Strafverzichtsregelung abgedeckt. Anders als bei der letzten Amnestie im Jahr 2009 ist es nicht möglich, illegal besessene Waffen und Munition einem Berechtigten zu überlassen.  

 

Das Landratsamt Zollernalbkreis weist ausdrücklich darauf hin, dass beim Umgang mit diesen Gegenständen, insbesondere bei der Überprüfung des Ladezustandes von Schusswaffen, äußerste Vorsicht geboten ist. Dies sollte ausschließlich durch Personen vorgenommen werden, die mit der Handhabung von Waffen vertraut sind.  

 

„Immer wieder geraten Familienangehörige oder Erbengemeinschaften unvorhergesehen in den Besitz von Waffen. Die Amnestie dient daher nicht nur der unbürokratischen Entsorgung, sondern stabilisiert gleichfalls die Sicherheitslage in unserem Kreis.“, so Landrat Günther-Martin Pauli.  

 

Das Landratsamt Zollernalbkreis unterstützt daher ausdrücklich die freiwillige Abgabe von Waffen und Munition und rät von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Weitere Informationen sind bei der zuständigen Waffenbehörde oder bei jeder Polizeidienststelle zu erhalten.  

 

 

 

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