23.07.2017  |  Öffentliche Auslegung des Entwurfs zur Bebauungsplanänderung

der Innenentwicklung Lichtenbol Süd, Albstadt Tailfingen


 

Stadt Albstadt

 

Öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes

„Lichtenbol Süd“,   Albstadt-Tailfingen

 

Der Entwurf zur Bebauungsplanänderung der Innenentwicklung „Lichtenbol Süd“, Albstadt-Tailfingen, wird nach § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich ausgelegt.  

 

Der räumliche Geltungsbereich der Bebauungsplanänderung befindet sich auf der Albhochfläche im Nordwesten des Stadtteils Tailfingen südlich der Zitterhofstraße. Im Süden wird das Plangebiet vom Waldrand begrenzt. Das gesamte Plangebiet umfasst ca. 4,1 ha.Der exakte räumliche Geltungsbereich ist dem nachfolgenden Lageplan zu entnehmen. 

Das Plangebiet wird begrenzt:
Im Norden:  Durch die Flurstücke 1941/1, 1941/6, 1941/7 und 1943/1 sowie durch Teilflächen der Flurstücke 1940/2 (Fußweg),1940/3 (Grünfläche) und 2592 (Straße Zitterhofstraße).
Im Osten:  Durch die Flurstücke 1934/1, 1934/2, 1936/7, 1937/10, 1937/11 und 1938.
Im Süden:  Durch eine Teilfläche des Flurstücks 1858/3
Im Westen: Durch eine Teilfläche des Flurstücks 1910.

Maßgebend sind die Planzeichnung in der Fassung vom 12.07.2017, die planungsrechtlichen Festsetzungen zum Bebauungsplan der Innenentwicklung und die Örtlichen Bauvorschriften vom 12.07.2017. Es gilt die gemeinsame Begründung vom 12.07.2017. Der Bebauungsplan der Innenentwicklung wird im beschleunigten Verfahren ohne die Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt.

 

Ziel der Planung:

Die rechtskräftige Bebauungsplanänderung „Lichtenbol südlicher Bereich“ von 1987 setzt auf der östlichen Seite der Straße „Auf Lichtenbol“ ein Mischgebiet fest. Die Festsetzung als Mischgebiet erfordert zu einem Teil Wohnen als Nutzung. Diese Nutzungsart ist aufgrund der Entwicklung der benachbarten Flächen zu einem eingeschränkten Gewerbegebiet mit abgeschlossenem Gebietscharakter sehr unwahrscheinlich. Daher soll statt des Mischgebietes ein eingeschränktes Gewerbegebiet festgesetzt werden, in welchem nur die gleichen Emissionen zulässig sind, wie in einem Mischgebiet. Um nicht erheblich belästigenden Gewerbebetrieben ausreichend konfliktfreie Flächen zur Verfügung stellen zu können, wird im Westen des Geltungsbereiches statt des eingeschränkten Gewerbegebietes ein Gewerbegebiet festgesetzt. Diese Fläche liegt auf der der Bebauung abgewandter Seite des Plangebiets.

 

Da drei bestehende Einrichtungen zum Aufenthalt von Kindern und Jugendlichen weniger als 500 m Luftlinie vom südlichen Teil des Geltungsbereiches entfernt sind, werden Vergnügungsstätten in der Bebauungsplanänderung „Lichtenbol Süd“ ausgeschlossen.

 

Zur Sicherung des naturschutzrechtlichen Ausgleichs, zum Schutz des angrenzenden Wohngebietes und des Friedhofes wird die öffentliche Grünfläche im Süden des eingeschränkten Gewerbegebiets ausgeweitet. Es wird ein zusätzlicher Fußweg von der Straße Auf Lichtenbol zum Fußweg an der östlichen Grenze des Geltungsbereiches festgesetzt.

 

Auslegung:

 

Der Entwurf der Bebauungsplanänderung der Innenentwicklung wird mit Begründung einschließlich Aussagen zum naturschutzrechtlichen Ausgleich und zur artenschutzrechtlichen Relevanzbegehung für die Dauer eines Monats vom 31.07.2017 bis einschließlich 31.08.2017 im Technischen Rathaus Albstadt in 72461 Albstadt-Tailfingen, Am Markt 2, Stadtplanungsamt während der üblichen Dienststunden öffentlich ausgelegt. Jeder kann die Unterlagen einsehen und über die allgemeinen Ziele und Zwecke, den Inhalt und die wesentlichen Auswirkungen der Planung Auskunft verlangen. Während der Auslegungsfrist können bei dem oben näher bezeichneten Amt Stellungnahmen schriftlich oder mündlich zur Niederschrift abgegeben werden. Über diese entscheidet der Gemeinderat in öffentlicher Sitzung. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan der Innenentwicklung unberücksichtigt bleiben. Ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

 

Albstadt, den 19.07.2017  

 

gez. 

Klaus Konzelmann

Oberbürgermeister

 

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