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Blutspende ist eine zentrale Aufgabe des Deutschen Roten Kreuzes
in Deutschland. Alljährlich werden wir vom DRK-Blutspendedienst
Baden-Württemberg - Hessen gebeten, die zu ehren, die uneigennützig
und zum Wohl der Mitmenschen eine bestimmte Anzahl von Spenden abgegeben
haben. Dem kommen wir immer wieder gern nach, damit auch auf diesem
Weg für das Blutspenden geworben wird.
Im Rahmen der Ehrung werden als Anerkennung für besonderes
Engagement Urkunde und Nadel für mehrmaliges Spenden überreicht.
Ab 50-maligem Spenden erhalten die zu Ehrenden noch ein kleines
Präsent der Stadt als Dankeschön hinzu.
Die Ehrung ist ein Ansporn und Dankeschön für das Engagement
am Mitmenschen, aber auch ein mahnender Hinweis an die, die noch
nicht den Weg zu den Blutspendeveranstaltungen gefunden haben.
Blutspenden heißt, sein Blut selbstlos zu verschenken und
uns erfüllt es mit Stolz, dass wir in diesem Jahr 111 zu Ehrende
zu dieser Ehrung einladen konnten und es freut uns ganz besonders,
dass in diesem Jahr wieder 2 Personen die 100. Spende erreichten.
Tue Gutes und sprich darüber.
Die Spendenbereitschaft geht unmerklich immer weiter zurück,
wegen der höheren Lebenserwartung wird aber immer mehr vom
roten Saft benötigt. Rund zwei Drittel aller Menschen werden
im Laufe ihres Lebens Blutkonserven benötigen. Die wenigsten
Menschen dabei in Folge eines Unfalls, dafür steigt der Einsatz
bei an Krebs erkrankten Menschen stetig an.
Die Medizin hat viele Gesichter, und das der zu Ehrenden gehört
dazu.
Mit ihrem engagierten und sozial orientierten Einsatz ermöglichen
Blutspenderinnen und Blutspender, Kranke und Verletzte mit Blutpräparaten
das Leben zu retten oder die Lebensqualität entscheidend zu
verbessern. Denn Blut kann nicht künstlich hergestellt werden.
Die Blutspenderehrung ist daher eine wichtige Veranstaltung, die
u. a. aufzeigen soll, dass es engagierte Bürgerinnen und Bürger
gibt, die uneigennützig und unentgeltlich Blut spenden.
Gerade unsere Jugend muss stärker angesprochen und an das Blutspenden
herangeführt werden. Wir müssen bestehende Ängste
von ihnen nehmen, denn sonst fehlt uns die nachrückende Generation
von Blutspenderinnen und Blutspendern. Wie notwendig das Zugehen
auf die Jugend ist, zeigt uns der deutliche Rückgang bei den
Erstspender/innen in der vergangenen Periode.
Blut geben ist Herzenssache und dient uneigennützig der Rettung
menschlichen Lebens. Es kann jeden von uns treffen. Und so sind
besonders die beiden Personen, die wir für 100 Mal Spenden
ehren, ein leuchtendes Beispiel für bürgerschaftliche
Nächstenliebe.
Benötigt werden rund 60 Minuten an Zeit, eine Stunde, die
ein ganzes Leben retten kann. Diese 60 Minuten an Zeit nahmen sich
in Albstadt seit 1958 an 473 Terminen bisher 87694 Spenderinnen
und Spender.
Bezogen auf die Einwohnerzahl liegt die Spenderfreudigkeit in Albstadt
zwar unter dem Durchschnitt im Landkreis, aber immer noch über
dem Landesdurchschnitt.
Wir möchten unseren Dank aber auch an die richten, die verantwortlich
zeichnen, für die Ausrichtung und Durchführung der Blutspendetermine
und die kompetente Betreuung von Spenderwilligen. Immer wieder werden
neue Ideen der Gestaltung eingebracht, um noch mehr Menschen zum
Spenden zu motivieren.
Eine nicht zu ersetzende unschätzbare Unterstützung, die
von den DRK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ortsverbände
und Mitglieder des Jugendrotkreuzes ehrenamtlich und vorwiegend
in der Freizeit organisiert geleistet wird. Ohne diese engagierte,
aufopfernde Arbeit gebe es auch keine zu Ehrenden.
Der Dank gilt aber auch der unterstützenden Arbeit der Ärzteschaft
und der Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher für die Mitwirkung
bei der Vorsorgeuntersuchung von Spendern. Auf ihre Anwesenheit
und Unterstützung können wir genauso wenig verzichten.
Ein ganz besonders herzliches Dankeschön geht an die Bereitschaft
des DRK-Ortsvereins Pfeffingen, die mit ihrer tollen Unterstützung
maßgeblich zum Gelingen der diesjährigen Veranstaltung
beitrugen.
Alle, und damit sind auch die angesprochen, die der Ehrung nicht
beiwohnen konnten, haben einen wichtigen Beitrag dazu geleistet,
dass in einer Zeit, die nicht selten von Desinteresse am Mitmenschen
gekennzeichnet ist, ein positives und leuchtendes Gegenbeispiel
gesetzt wird. Diese Menschen beweisen in besonderem Maße Gemeinschaftssinn
und mit regelmäßigem Engagement sind sie zu Lebensrettern
ganz besonderer Art geworden, ganz unspektakulär und unauffällig.
Die Würdigung soll dazu beitragen, andere Menschen dazu zu
bewegen, es den Spenderinnen und Spendern nachzutun. Durch die Ehrung
soll das vorbildliche Bürgerverhalten ins rechte Licht gerückt
und viele andere Mitbürgerinnen und Mitbürger ermuntert
werden, für das Gemeinwohl ein wenig Blut zu lassen. |