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Kriminalprävention im Rahmen von Bauprojekten
Das Sanierungsgebiet "Ebingen-West" fand Aufnahme in das Bund-Länder-Programm Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt".
Der Konzeptionelle Ansatz dieses Programms geht davon aus, dass die Integrationskraft der Städte und Gemeinden durch die Folgen des wirtschaftlichen Strukturwandels stark gefordert wird. Soziale, politische, ökonomische und kulturelle Spannungen verschärfen sich und treten in den "Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf" konzentriert auf. Mit dem Programm "Soziale Stadt" soll der sozialräumlichen Polarisierung in den Städten begegnet und die Lebenssituation der Menschen in diesen Quartieren verbessert werden. Ziel ist es diese Stadtteile aus ihrer Abseitsstellung herauszubringen und eine zukunftsfähige Entwicklung anzustoßen.
Das Programm zielt - über die klassische Städtebauförderung hinaus - auf eine nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation in den besonders entwicklungsbedürftigen Stadtteilen durch integrative und die BürgerInnen in besonderem Maße einbeziehende und aktivierende Stadtentwicklungspolitik. Die Ressourcen mehrerer Ressorts sollen in einem umfassenden Handlungs- und Förderansatz gebündelt werden: beispielsweise Maßnahmen der Ausbildungs- und Beschäftigungsförderung, der Qualifizierung von Jugendlichen, der Verbesserung sozialer und kultureller Infrastruktur und weiterer Handlungsfelder im Bereich der Wirtschafts- Sozial-, Umwelt, Sicherheits-, Familien- und Jugendpolitik.

Im Rahmen der Sanierungsmaßnahme "Stadterneuerung West" wurde als begleitende Institution ein Stadtteilforum eingerichtet. Dieses Forum übernimmt auch die Funktion eines Arbeitskreises "Kriminalprävention". Diese Funktion wird insbesondere auch durch die Teilnahme von Herrn Emmerich, PD Balingen - Kriminalprävention, vertieft.

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