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Im Herbst 2010 zeigt die
Galerie Albstadt „Picasso – Zwischen Arena und Arkadien“.
Pablo Picasso (1881 – 1973) hat sich während seines
gesamten künstlerischen Schaffens mit dem Medium der Druckgraphik
beschäftigt und hier ein über 2000 Arbeiten umfassendes
Werk hinterlassen.
Mit rund 160 druckgraphischen Werken und Plakaten des Künstlers
aus dem Kunstmuseum Heidenheim führt die Ausstellung ein in
das atemberaubende Universum seiner Arbeitsweise, seiner künstlerischen
Motive und Obsessionen.
Im Zentrum stehen dabei sowohl seine berühmten Friedensdarstellungen
als auch Arkadien- und Stierkampfszenen – zentrale Lebensthemen,
mit denen sich der Künstler über fünf Jahrzehnte
lang auseinander gesetzt hat.
Die Lithographien, Radierungen, Aquatinten und Linolschnitte zeigen
Picassos ebenso großzügigen wie virtuosen Umgang mit
den unterschiedlichsten Techniken und machen sichtbar, wie eng Picassos
Plakate thematisch und entwicklungsgeschichtlich mit seinem druckgraphischen
Schaffen verbunden sind.
Die eindrucksvolle Ausstellung zeigt jedoch nicht nur die enge
Verwandtschaft von angewandter und freier Kunst im Schaffen Picassos,
sondern ermöglicht auch den konzentrierten Blick auf seine
phänomenale Beherrschung vielfältigster Ausdrucksformen.
So lassen sich die wesentlichen Entwicklungsphasen seines graphischen
Schaffens nachvollziehen: Vom nüchtern-sachlichen Umrissstil
der 1920er Jahre, den er in der ersten Hälfte der 1930er Jahre
klassizistisch überformt, über die lithographischen Experimente
der 1940er und frühen 1950er Jahre bis zu den Linolschnitten
der 1960er Jahre.
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