6. November 2011 bis 12. Februar 2012
Nach
seiner Jugend in Ebingen und dem Studium an der Kunstakademie Stuttgart
(1962-1967) lebt Ekkehart Rautenstrauch (*1941 in Zwickau) seit inzwischen
über 40 Jahren in Frankreich.
1972 zum Professor an der École des Beaux Arts ernannt, lehrte er seit
1982 an der École d’Architecture in Nantes. Mit dieser Ausstellung kehrt
Rautenstrauch, dessen Werke in mehreren französischen Museen gezeigt wurden,
in die Heimat seiner Jugend zurück, wo er – etwa im Werk Christian Landenbergers,
erstmals der Welt der Farben mit ihrer eigenen Räumlichkeit begegnete.
Dies führte ihn auch zur Beschäftigung mit der Farbe in stereoskopischen
Arbeiten. Seit Jahrzehnten beschäftigen Ekkehart Rautenstrauch Übergänge:
zwischen Bild und Raum, Klang und Bild, nicht zuletzt auch geprägt durch
seine Liebe zum Klavierspiel.
Bis zum 18. Dezember 2011 ist darüber hinaus sein Zyklus „Thema und 30
Variationen“ zu sehen, eine Folge von Zeichnungen, die 2010 beim Hören
der Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach und nach dem Lesen
der Autobiographie der Chinesischen Pianistin Zhu Xiao Mei entstand.
Zur Ausstellung erscheint der Katalog „Ekkehart Rautenstrauch:
ZEICHENRAUMKLANG. Zwischen Klangbild und 3D“, 2011 (Ausstellung
vom 6. November bis 12. Februar 2012), ISBN-13978-3-934439-32-0 zum Preis
von € 8,00