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CHRISTIAN LANDENBERGER ZUM 150. GEBURTSTAG
Spiegelbilder – Lichtreflexe

18. März bis 9. September 2012

Am 7. April 1862 – vor 150 Jahren – begann in Ebingen das Leben des Christian Adam Landenberger, der in den 1890er Jahren zu einem der führenden deutschen Freilichtmaler wurde. Sein Werk war zugleich eine Keimzelle der heutigen Städtischen Kunstsammlungen in der Galerie Albstadt.
Die Ausstellung rückt in ihrem Hauptteil das Spiegelbild als malerisches Schlüsselmotiv ins Blickfeld, sowohl in Plein-air-Motiven am Wasser, als auch im Innenraum. Werke Christian Landenbergers treten dabei in Dialog mit Werken von Zeitgenossen, die sich um 1900 wie er für die neue „Licht und Luft athmende Kunst“ einsetzten. – Im zeichnerischen Werk stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage nach dem Spiel von Licht und Schatten, sowohl im Freien, als auch im Innenraum bei künstlicher Beleuchtung. – In Landenbergers Spätwerk mit seinen religiösen Motiven erhält das Spiegelbild im Gegenüber von Gemälde und Radierung unverhofft eine neue Wendung.
Der bedeutende Bestand der Albstädter Christian Landenberger-Sammlung, jüngst noch durch wichtige Neuerwerbungen bereichert, wird dabei ergänzt durch ausgewählte Leihgaben aus Museums- und Privatbesitz.

8. FELIX HOLLENBERG-PREIS
Preisträger-Ausstellung Saskia Schultz

14. Oktober 2012 bis 10. März 2013

Saskia Schultz (*1978) wird im Jahr 2012 mit dem 8. Felix Hollenberg-Preis für Druckgraphik unter besonderer Berücksichtigung der Radierung ausgezeichnet. Die aus zwei Künstlern und zwei Kunsthistorikern bestehende Jury (Prof. Volker Lehnert, Witten/Stuttgart, Thomas Ruppel, Stuttgart, sowie Dr. Gisbert Porstmann, Dresden, und Beate Reutter M.A., Freiburg i.Br.) hat sich im Oktober 2011 unter den zehn vorgeschlagenen Künstlerinnen und Künstlern einstimmig für die in Korntal bei Stuttgart lebende Saskia Schultz ausgesprochen. Sie überzeugte die Jury durch Originalität, Tiefe und Hintergründigkeit ihrer Bildfindungen, die sie mit großer formaler Sicherheit im jeweiligen graphischen Medium realisiert. Der Preis wird im Jahr 2012 bei der Eröffnung der Preisträger-Ausstellung in der Galerie Albstadt durch den Oberbürgermeister der Stadt Albstadt verliehen. Die bisherigen Preisträger waren Jürgen Palmtag, Dietrich Klinge, Thomas Ruppel, Petra Kasten, Hanns Schimansky, Ulrich Brauchle und Thomas Meier-Castel.
Der Felix-Hollenberg-Preis wurde 1982 von der Tochter Hollenbergs Dr. Erika Schad-Hollenberg und ihrem Mann gestiftet. Ihr Anliegen war es, aktuelle Druckgraphik zu fördern und an Felix Hollenberg als einen der ersten Malerradierer zu erinnern, der am Ende des 19. Jahrhunderts die druckgraphische Technik als eigenständiges künstlerisches Mittel wieder neu entdeckte. Die Städtischen Kunstsammlungen bewahren das Felix Hollenberg-Archiv und haben einen besonderen Schwerpunkt auf den Tiefdruck des 20. und 21. Jahrhunderts gelegt. Parallel zur Preisträger-Ausstellung werden Werke von Felix Hollenberg gezeigt.


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