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Heutzutage werden Kopfbedeckungen nicht selten als Werbeträger verwendet – von Firmen, Vereinen und nicht zuletzt Kultureinrichtungen. Als nächstgelegenes Kleidungsstück zu Augen und Gesichtsfeld offenbart vor allem die Schirmmütze Botschaften über Lebensphilosophie und Standes- bzw. Gruppenzugehörigkeit im wahrsten Sinne des Wortes auf den ersten Blick
Die außergewöhnliche Hutsammlung von Barbara Mouratidi spiegelt jedoch auch den Werdegang einer Familie wieder, die sich über zwei Generationen hinweg dem Gewerbe der Modistin mit Hingabe und Leidenschaft verschrieben hat, für die der gewählte Beruf zur Berufung wurde. Die Besucher der Ausstellung sind jedoch nicht nur eingeladen zu schauen; sie können in einer eigens dafür eingerichteten „Hut-Anprobe“ eine Auswahl dieser schönen Stücke aufsetzen, den passenden Lippenstift und das Make-up ergänzen, um das so geschaffene persönliche „Gesamt-Kunstwerk“ einer kritischen Prüfung zu unterziehen.
Sie sind herzlich eingeladen, mit uns zusammen im Maschenmuseum ein Revival des Hutes zu beschwören - frei nach dem Motto "Hüte sich – wer kann!!“ |