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Realisierte Projekte
Realisierte Projekte der AACOBI von 1991 bis 2004 mit Sach- und Finanzhilfen der Städtepartnerschaft und der UN:
Seit dem Jahr 2002 kooperiert die Dritte-Welt-Gruppe des Albstädter Partnerschaftskomitees mit dem Freundeskreis Dritte-Welt e. V. mit Sitz in der Nachbarstadt Meßstetten. Somit war es möglich, Subventionen über den NRO-Titel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) zu organisieren und damit die Finanzhilfe für Bisoro wesentlich zu erweitern. Seither übernimmt der Bund ca. 75 % der Projektkosten, der Freundeskreis Dritte Welt in Verbindung mit der Dritte-Welt-Gruppe des Arbeitskreises Chambéry 10 % und der Partnerverein AACOBI in Bisoro die restlichen 15 % vor allem über Eigenleistungen von Vereinsmitglieder. Die Dritte-Welt-Gruppe bittet dabei anstelle des Freundeskreises Bürger aus Albstadt und der weiteren Umgebung um private Spenden für die Patenstadt, übernimmt die Projektplanung, formuliert die Projektanträge beim BMZ, macht am Ende die Abrechnung unter Verwendung von Originalbelegen, informiert die Spender und die Öffentlichkeit über die Projektfortschritte, organisiert die Beschaffung und den Versand von Sachspenden. Die Stadtkasse Albstadt führt den Spendentitel und stellt Spendenbescheinigungen aus. und bezahlt den sonstigen Verwaltungsaufwand. Die Spenden dienen daher ausschließlich der Bezahlung von Investitionen, Versandkosten von Sachspenden und von Dienstleistungen in Bisoro. Mit der erheblichen Erweiterung des Subventionsrahmens konnten die Projektpartner wesentlich umfangreichere Projekte in Angriff nehmen. Die gegenwärtige Situation: 48 % der Bevölkerung in Burundi und damit wohl auch in Bisoro sind Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahre. Die Grundschüler werden in Klassen mit 90 bis 170 Schüler unterrichtet. Nahezu 100 % der Erwachsenen sind Analphabeten und können ohne ausreichende Fähigkeiten im Rechnen, Lesen und Schreiben im Berufs- und Gesundheitssektor nicht erfolgreich fortgebildet werden. Um generell die Lebenschancen der Menschen langfristig (Lebenserwartung in Burundi durchschnittlich 45 Jahre) zu verbessern, sind beträchtliche Bildungsinvestitionen notwendig. |
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Bau von 3 Gesundheitsstationen jeweils mit Geburtshilfe und Wohnungen