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Kulturelle Veranstaltungen
Mittwoch, 18.01.2012 - 15.00 Uhr
Rumpelstilzchen
Kindertheater nach den Gebrüdern Grimm für Kinder ab 3 Jahren

Thalia-Theater
Albstadt-Tailfingen

„Ach wie gut dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!“

Die Müllerstochter erhält vom König die unmögliche Aufgabe aus Stroh Gold zu spinnen. In Ihrer Verzweiflung bekommt sie unerwartete Hilfe von einem kleinen Männlein und gibt dafür ein verhängnisvolles Versprechen. Statt dieses einzulösen, erhält sie erneut eine letzte Chance vom Männlein. Sie muss nur dessen Namen erraten…

Gespielt vom 6-köpfigen Theaterensemble, welches den Müller mit der schönen Müllerstochter, den König, den Prinzen, die Großmutter und das garstige, freche Männlein in ihrer Welt lebendig werden lässt.

Unter der Leitung von Carin Piontek ist das Kinder- und Jugendtheaterensemble seit vielen Jahren mit den unterschiedlichsten Märchenproduktionen in ganz Deutschland und in Österreich auf Tournee. Die Grimm Märchenspieler haben sich zu echten Spezialisten für zauberhafte und märchenhafte Unterhaltung entwickelt.

Die Grimm Märchenspieler präsentieren die schönsten deutschen Märchen der Gebrüder Grimm im klassischen und traditionellen Stil in zauberhaften Kostümen und Bilderbuchkulissen.

Spieldauer ca. 1 Stunde 40 Minuten (inkl. 20 Min. Pause)

Freitag, 20.01.2012 - 20.00 Uhr
Nick Novas Brass
Bläser-Quintett aus Oberschwaben

Stauffenberg-Schloss
Albstadt-Lautlingen

Nick Novas Brass hat die Grenzen zwischen E- und U- Musik durchbrochen. Wie nur wenige Ensembles setzt es den Klangreichtum und die Stilvielfalt der Musik in begeisternden Live-Konzerten um.

Auf dem soliden Fundament eines abgeschlossenen Musikstudiums und großer Musikpraxis, die in Zusammenarbeit mit internationalen Spitzen - könnern und Spitzenorchestern erworben wurde, enga gieren sich die fünf Vollblutmusiker Michael Bischof, Bastian Schmid, Berthold Schick, Helmut Kassner und Herbert Hornig kompromisslos für den höchsten Musikgenuss und die beste Unterhaltung ihres Publikums.

Nick Novas Brass hat sich bereits weit über die regionalen Grenzen mit Konzerten in der Liederhalle und dem neuen Schloss in Stuttgart, im Musicalhaus in Füssen und innerhalb der Ludwigsburger Schloss-Festspiele einen Namen gemacht.

Lassen Sie sich überraschen von der Vielseitigkeit des Ensembles!

Samstag, 04.02.2012 - 20.00 Uhr
Kaya Yanar mit seiner Comedy-Show „ALL INCLUSIVE!“

Zollern-Alb-Halle
Albstadt-Tailfingen

Sympathisch, lustig und vor allem publikumsnah! Kaya Yanar ist der Globetrotter unter den deutschen Comedians. In seinem brandneuen und vierten Bühnenprogramm „All Inclusive!“ nähert sich der Vielreisende ironisch und augenzwinkernd anderen Kulturen,
Nationen und Sprachen. Und keiner bleibt verschont. Warum auch? Ob Italienern, Spaniern, Franzosen, Holländern, Schweden, Engländern, Indern, …und nicht zu vergessen den Deutschen – allen hält er mit laserscharfer Genauigkeit einen Spiegel vor.

Er beweist erneut seinen besonderen Blick auf die kleinen Skurrilitäten des Alltags und setzt sich mit den Klischees hierzulande und anderswo auseinander. Charmant und gekonnt unterstreicht der Ausnahme-Comedian seine Beobachtungen mit einer unvergleichlichen Mimik, Gestik und unzähligen Dialekten. Mit einer in der deutschen Comedy-Szene einmaligen Leichtigkeit präsentiert Kaya Yanar sein neues Programm und seine Fans wissen: Bei ihm ist ein außergewöhnlicher Abend garantiert – „All Inclusive!“

Donnerstag, 09.02.2012 - 20.00 Uhr
Emilia Galotti - Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing

Mit der Landesbühne Sachsen-Anhalt

Zollern-Alb-Halle
Albstadt-Tailfingen

Ein Drama voller Fragen ist Lessings „Emilia Galotti“: Ein Stück des Bühnenrepertoires,
entstanden am Vorabend der französischen Revolution, mit Bezug auf einen altrömischen Stoff, ein Stück für heute? Schulstoff? Publikumsmagnet? Eine private Tragödie, ein politisches Drama? Eine immer gültige Einforderung humanistischer Werte?

Lessings bürgerliches Trauerspiel handelt von dem Bürgermädchen Emilia, das um seine Ehre und die seiner Familie zu bewahren, den Tod sucht. Der Prinz Gonzaga lässt die junge Frau an ihrem Hochzeitstag entführen, doch um seinen Verführungskünsten nicht zu erliegen, sucht Emilia den Tod. Wie „eine Rose (will sie) gebrochen (sein), ehe der Sturm sie entblättert.“ Denn Emilia weiß um die Macht der Verführung, die stärker ist als jede Gewalt.

Gotthold Ephraim Lessing steht mit diesem Stück in der Tradition literarischer Bearbeitungen der römischen Verginia-Legende. Um einer möglichen Zensur zuvorzukommen, verlegt er die Handlung nicht in eines der von ihm eigentlich gemeinten typisch deutschen Kleinfürstentümer, sondern nach Guastalla, einem italienischen Zwergstaat der Renaissance, der zu der italienischen Region Emilia Romagna gehört.

Mit seinen Dramen und seinen theoretischen Schriften, die vor allem dem Toleranzgedanken verpflichtet sind, hat Lessing der weiteren Entwicklung des Theaters einen wesentlichen Weg gewiesen und die öffentliche Wirkung von Literatur nachhaltig beeinflusst.


Freitag 24.02.2012 - 20.00 Uhr
FÜENF - Mit ihrer „Phase 6-Tour“

Thalia-Theater
Albstadt-Tailfingen

Wer gehofft hat, nach fünfzehn Jahren sei endlich Schluss, hat sich aber so was von geschnitten! Denn auch in ihrem sechzehnten Jahr bleiben die füenf vokal unerbittlich auf der Höhe und schlagen mit ihrer „Phase 6-Tour“ ein neues Kapitel dieser Band ohne Instrumente auf.

Neu ist die zunehmende Kompromisslosigkeit, die sich nach sechzehn Bühnenjahren bei den fünf Bauchmusikern eingestellt hat. In ihrer „Phase 6-Tour“ zeigen sie die wahre Stärke ihrer markanten Stimmen, Komponisten, Texter und Leadsänger. Sie greifen sowohl aktuell Brisantes auf, als auch ewig schwelende Gefühlszustände, skurrile Vorstellungen und Nonsens zur Krisenbewältigung.

So widmen sie sich unter anderem deutscher Gründlichkeit und deutschem Kontrollwahn, Kopfkino, Dauergrinsern, Kuschelrock und ähnlichen
neurotischen Themen, die erfrischend weit weg vom Mainstream führen. Live in der Bühnenshow beweisen die füenf neben den neuen Songs einmal mehr ihr Händchen für respektlose Deformierung und Verwurstung von bekanntem Songmaterial. Wer als Zuschauer allerdings lediglich Altbekanntes erwartet, sollte mit Überraschungen rechnen
– und dem ein oder anderen Lacher, der möglicherweise im Halsestecken bleibt.

Diese füenf versuchen nicht krampfhaft gechillt zu sein und dabei gleichzeitig verdammt stylisch aufzutreten. Sie sind es!


Sonntag, 04.03.2012 - 17.00 Uhr
Sinfoniekonzert
Mit dem Ebinger Kammerorchester unter der Leitung von Dietmar Oberer

Festhalle Albstadt
Albstadt-Ebingen

Mit einem festlichen Sinfoniekonzert beginnen 2012 die Veranstaltungen, mit denen das Ebinger Kammerorchester sein 50-jähriges Bestehen feiert.

Zum Auftakt erklingt Johann Sebastian Bachs 3. Orchestersuite D-Dur, wobei Trompeten und Pauken diesem Werk seine festliche, strahlende Wirkung verleihen und die bekannte Air äußerste Gefühlstiefe aufweist.

Als Solokonzert steht das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur von Ludwig van Beethoven auf dem Programm. Deutlich beherrschte das Klavier jahrzehntelang die Arbeit des Komponisten, dessen Vorbild Mozart mit seiner Verschmelzung des Konzertanten mit dem Sinfonischen wurde. Den Solopart übernimmt die russische Pianistin Lisa Smirnova, die mit der Familie des Dirigenten seit vielen Jahren befreundet ist. Nur so gelingt es immer wieder, sie zwischen ihren Terminen in den Musikzentren auf der ganzen Welt hierher zu holen.

Zum Abschluss des Konzerts dirigiert Dietmar Oberer die Sinfonie h-Moll von Franz Schubert, „Die Unvollendete“, wobei die Bezeichnung von dem Vorbild der viersätzigen klassischen Sinfonie ausgeht. Tatsächlich besteht sie nur aus zwei Sätzen und ist trotzdem ein vollendetes Werk.

Mittwoch, 07.03.2012 - 15.00 Uhr
Der Froschkönig - Kindertheater nach den Gebrüdern Grimm
für Kinder ab 3 Jahren

Thalia-Theater
Albstadt-Tailfingen

Ein böser Fluch hat den Prinzen in einen Frosch verwandelt. Dieser versucht nun dem Bann zu entkommen und hofft auf die Rettung durch die Königstochter. Am Hofe sorgt sich der König und findet Trost bei seiner Magd. Der treue Heinrich sucht vergebens seinen Herrn, der Minister für gute Manieren verzweifelt an den Töchtern des Hauses, nur der Frosch scheint zu wissen was er will...

Gespielt vom 6-köpfigen Theaterensemble, welche den König mit der Königstochter, ihre Zofe und Magd, den Minister, den Frosch und Prinzen in ihrer Welt im Schloss lebendig werden lässt. Unter der Leitung von Carin Piontek ist das Kinder- und Jugendtheaterensemble seit vielen Jahren mit den unterschiedlichsten Märchenproduktionen in ganz Deutschland und Österreich auf Tournee.

Die Grimm Märchenspieler haben sich zu echten Spezialisten für zauberhafte und märchenhafte Unterhaltung entwickelt. Sie präsentieren die schönsten deutschen Märchen der Gebrüder Grimm im klassischen und traditionellen Stil in zauberhaften Kostümen und Bilderbuchkulissen.

Spieldauer ca. 1 Stunde 45 Minuten (inkl. 20 Min. Pause)

Freitag, 16.03.2012 - 20.00 Uhr
Christoph Sonntag
SWR 3 Comedy live mit seinem Programm „Alte Zeiten Neue Zeiten“

Thalia-Theater
Albstadt-Tailfingen

BEREITS AUSVERKAUFT

Im neuen Live-Programm „AZNZ“ dreht sich alles um früher. Und heute. Vieles hat sich verändert über die Jahre und manches kommt sogar mit der Retrowelle wieder zurück: Verrückte Frisuren, nostalgische Kabeltelefone, schräge Modetrends.

Christoph Sonntag packt diese Veränderungen alle an und dreht sie durch seinen satirischen Wolf, bis kein Auge mehr trocken bleibt. Und so finden sich im neuen Programm nicht nur viele der AZNZ- Folgen, die die Radiofans so lieben, sondern auch viel von dem, was Sonntag groß gemacht hat: Sauwitziges, politisch-freches Kabarett, funkelnde Fantasie und seine einzigartige Fähigkeit, im Nanosekundenbereich aufs Publikum zu reagieren.

Neben neu aufpolierten Szenen vergangener Kabarettjahre, tauchen auch viele überraschende, neue Szenen und Elemente auf. Musikalische Überraschungen geben das Sahnehäubchen der Begeisterung.

Werden Sie Zeuge, wenn er die Schreibmaschine gegen den PC, das Wählscheiben-Telefon gegen das iPhone und den Brief gegen die SMS verteidigt.

Montag, 19.03.2012 - 20.00 Uhr
Vier linke Hände - Eine französische Komödie von Pierre Chesnot
Mit Michael Schanze, Dominique Lorenz und Christiane Brammer Ein Gastspiel der Münchner Tournee

Thalia-Theater
Albstadt-Tailfingen

„Vier linke Hände“, das sind die Hände von Sophie, frustriert vom Leben und ihrem Singledasein, der kein Selbstmord glücken will, und von Bertrand, dem konservativen Eigenbrötler, dem es nicht gelingt, sich die anhängliche Nachbarin von oben vom Leib zu halten.

Dabei ist mit den Händen der beiden Hauptpersonen in dieser amüsanten und schwungvollen französischen Komödie eigentlich alles in Ordnung – Schwierigkeiten haben sie nur, Herz und Verstand in Einklang zu bringen. Wie ihnen das schließlich doch noch gelingt und wie die beiden auf ein ebenso unausweichliches wie überraschendes Happy End zusteuern, das macht diesen intelligenten Schlagabtausch der Geschlechter zu einem Lacherfolg erster Güte.

Michael Schanze, in der Rolle von Bertrand, ist seit fast 40 Jahren im Showgeschäft tätig. Er liebt die künstlerische Gratwanderung, tanzt, singt, moderiert und macht Musik – ein echtes Allround-Talent

Mi 21.03.2012 - 20.00 Uhr
Reinhold Messner mit dem Titel „Passion For Limits“

Thalia-Theater
Albstadt-Tailfingen

Keiner ist so oft an das Limit gegangen wie Reinhold Messner. Im Fels, an den Achttausendern und in den Eiswüsten dieser Erde. Aber Reinhold Messner ist auch ein politischer Mensch, Mu-seumsbetreiber und Bergbauer. In diesem Vortrag erzählt er aus seiner Jugend in den Dolomi-ten, vom Himalaja, dem Nordpol, Grönland und seinen Bergmuseen. Er zeigt den Gletscher-schwund und wagt ein Bild von der Zukunft der Alpen. Dazu zeigt er Bilder und Filmausschnitte. Ein großartiges Erlebnis.

Reinhold Messner, 1944 in Südtirol geboren, bestieg bereits als 5-Jähriger in Begleitung seines Vaters den ersten Dreitausender. Nach seinem Technik-Studium arbeitete er kurze Zeit als Mit-telschullehrer, ehe er sich ganz dem Bergsteigen verschrieb. Ein Leben als Grenzgänger folgte. Seit 1969 unternahm er mehr als hundert Reisen in die Gebirge und Wüsten dieser Erde. Er schrieb vier Dutzend Bücher. Ihm gelangen viele Erstbegehungen, die Besteigung aller 14 Acht-tausender sowie der "seven summits", die Durchquerung der Antarktis, der Wüsten Gobi und Takla Makan sowie die Längsdurchquerung Grönlands.

Im Gegensatz zu modernen Abenteurern geht es Reinhold Messner weniger um Rekorde als vielmehr um das Ausgesetzt sein in möglichst unberührten Naturlandschaften und das Unter-wegssein mit einem Minimum an Ausrüstung. Er folgte dem von Albert Frederick Mummery proklamierten "By fair means" am Nanga Parbat, Fridtjof Nansens "Ruf des Nordens” ins Packeis der Arktis und durchquerte die Antarktis über den Südpol nach einer Idee von Ernest Henry Shackleton. Den Möglichkeiten des Kommunikationszeitalters setzt er sein Unterwegssein als Fußgänger gegenüber und verzichtet auf Bohrhaken, Sauerstoffmasken und Satellitentelefon – ein Anachronismus zwar, der aber der Wildnis ein unerschöpfliches Erfahrungspotential be-wahrt. Zwischen seinen Reisen lebt Reinhold Messner mit seiner Familie in Meran und auf Schloss Juval in Südtirol, wo er Bergbauernhöfe bewirtschaftet, schreibt und museale Anlagen entwickelt.

Als Kommentator im Fernsehen sowie als Vortragsredner ist er von Alpinisten, Touristikern, Wirtschaftsführern weltweit begehrt. Seit einigen Jahren widmet sich Reinhold Messner seinem Projekt Messner Mountain Museum (MMM) sowie seiner Stiftung (MMF), die Bergvölker welt-weit unterstützt.

Reinhold Messner ist Ehrenmitglied der Royal Geographical Society und des Explorers Club in New York. Er erhielt Auszeichnungen in Italien, Nepal, Pakistan, Frankreich, USA. 50 Buchver-öffentlichungen (in zwei Dutzend Sprachen übersetzt). Reinhold Messner gehört seit über 30 Jahren zu den erfolgreichsten Bergsteigern der Welt.

Er hat bei 3500 Bergfahrten etwa 100 Erstbegehungen durchgeführt, alle 14 Achttausender bestiegen, zu Fuß die Antarktis, Grönland der Länge nach, Tibet, die Wüsten Gobi und Takla Makan durchquert.

Freitag, 23.03.2012 - 20.00 Uhr
CoolTour Jazz in seiner ganzen Vielfalt

Stauffenberg-Schloss
Albstadt-Lautlingen

Groove? Ja, auch, aber eben nicht nur. Gute Laune muss es machen. Genau das ist es, was CoolTour will und kann. Die sechs Musiker aus Albstadt haben ihre musikalischen Wurzeln in den unterschiedlichsten Bereichen. Jeder von ihnen kann seine Persönlichkeit im Sound extra
unterstreichen und trotzdem sich zu einem Ganzen zusammenfügen. (Eintrag Gästebuch)

Mit ihrer musikalischen Auswahl loten sie die Bandbreite zwischen traditionellem Jazz und Welt-Musik aus. Musik bedeutet ihnen vor allem „Offenheit“: Jazz, Pop, Funk oder Rock sind Schubladen, in die sich CoolTour nicht stecken lassen will. Spielen heißt für CoolTour „Grenzen
überschreiten.“

Mit ihrer abwechslungsreichen Musik machen die Musiker eine Tour durch viele verschiedene Musikstile und Kulturen. Sie spielen ihre Musik mit großer stilistischer Offenheit, aber vor allem mit viel Spaß daran. Als Zuhörer spürt man das und lässt sich von der besonderen Stimmung
anstecken. Für jeden bringt CoolTour auf ihrer musikalischen Tour etwas mit. Sicher und auf hohem Niveau werden Coverversionen mit einem Spritzer „CoolTour“ gespielt oder Jazzstandards mit modernen Rhythmen unterlegt. Und immer ist ein Schuss Humor dabei.

Freitag, 20.04.2012 - 20.00 Uhr
Alexander Wienand Trio
Jazz, der unter die Haut geht

Stauffenberg-Schloss
Albstadt-Lautlingen

Das Trio spannt improvisierend den Bogen vom ruhigen Ohrwurm-Song zu hingebungsvollen Soli-Explosionen. Reizvoller Kammerjazz von heute, der auch mal kurz Kopfnicken darf, bevor es in schräge odd-meter grooves geht. Dabei bleibt auch Platz für die leisen, nachdenklichen
Töne. Jazz, der die abendländische Tradition längst verinnerlicht hat.

Das Trio um den Pianisten Alexander Wienand mit Felix Himmler (Bass) und Tobias Schirmer (Schlagzeug) hat in den letzten Jahren durch verschiedene Jazzpreise, Festivalauftritte, z.B. Jazzfest Würzburg oder Jazzahead Bremen und Radiosendungen, u.a. bei BR Klassik und Jazztime, auf sich aufmerksam gemacht. Darauf folgten gefeierte Auftritte in renommierten Jazzclubs im süddeutschen Raum.

Dieses Jahr wurde das vielversprechende Trio mit dem bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet. Die Jury betonte die technische Souveränität, die perfekte Balance im Zusammenspiel und das hohe Maß an Originalität des jungen Ensembles.

Samstag, 28.04.2012 - 20.00 Uhr
Der Name der Rose
Von Umberto Eco
Ein Gastspiel des Berliner Kriminaltheaters

Thalia-Theater
Albstadt-Tailfingen

Der englische Franziskanermönch William von Baskerville und sein Adlatus, der Benediktinernovize Adson von Melk, besuchen 1327 in geheimer Mission ein abgelegenes Benediktinerkloster an den Hängen des Apennin-Gebirges. Sie reisen im Auftrag Kaiser Ludwigs, um ein Treffen zwischen dem Abgesandten des Papstes Bernard von Gui und
vermeintlich ketzerischen Franziskanermönchen zu organisieren.

Unmittelbar nach ihrer Ankunft bittet der Abt den für seinen scharfen Verstand berühmten Gelehrten und ehemaligen Inquisitor, William von Baskerville, um Mithilfe bei der Aufklärung eines ungewöhnlichen Todesfalles: Ein Mönch wurde am Fuße der Klostermauern tot aufgefunden! War es Selbstmord oder Mord? Kurz darauf sterben zwei weitere Klosterbrüder. Es scheint, als wären die Getöteten einem Geheimnis in Zusammenhang mit der Bibliothek auf der Spur gewesen.

Bei ihrer Aufklärungsarbeit decken William und Adson die dunklen Seiten des Klosterlebens auf: Intrigen, Heuchelei und Erpressung sind an der Tagesordnung, auf Menschenleben wird keine Rücksicht genommen.

1978 begann Umberto Eco an seinem Roman „Der Name der Rose“, der ein grandioser Bestseller wurde, zu arbeiten. Die Veröffentlichung des Romans war eine literarische Sensation, die den bis dahin wissenschaftlich agierenden Autor quasi über Nacht populär machte..



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