Kunstmuseum der Stadt Albstadt - junger kunstraum
Der junge kunstraum ist das einzige Kinder- und Jugendmuseum im Zollernalbkreis. Seit 2011 zeigt es jährlich wechselnd neue Ausstellungen für Kinder von 4-12 Jahren: 2011 Otto Dix und die Kinder, 2012 Typisch Junge? Typisch Mädchen?, 2013 Farbenzauberer, 2014 Gegenwelten Gegensätze, 2015 Second Life. Unsterblich als Kunstwerk, 2016: Spielzeug I Spielraum. Im Malatelier „mini-mal“ kann man selbst in die Rolle des Künstlers schlüpfen und mit Papier und Farben Bilder nach Lust und Laune malen. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren ist frei. 

 

märchenhaft!
22. Juli 2017 – 1. Juli 2018

Die Ausstellung im jungen kunstraum des Kunstmuseums Albstadt kommt aus dem Graphikschrank der Phantasie: märchenhafte Bilder aus über 100 Jahren. Eine Ausstellung zum Sehen, Spielen und Mitmachen, aber auch zum Lesen und Vorlesen. Die Bilder  – vom Künstlermärchen bis zum verschmitzten Märchen-Cartoon – handeln vom  Wünschen, Träumen und  Erlöstwerden, von mutigen Burschen und Fischern, die dem Teufel ein Schnippchen schlagen, von traurigen Nixen, die wieder Lachen lernen, von der Suche nach der goldenen Harfe und vom Diamantregen über Aschenputtels Goldschuh.


Einmal im Monat ist Familientag! Für Familien mit Kindern ist an diesem Tag der Eintritt frei (außer 26. Dezember und 11. März). Parallel zum museumspädagogischen  Kinderworkshop gibt für Erwachsene um 15 Uhr eine kostenlose öffentliche Führung durch die Ausstellungen im Kunstmuseum. 


Sonntag, 18. Februar 2018, 15 Uhr, Eintritt für Familien mit Kindern frei

Bäumchen rüttel dich und schüttel dich – Märchen vom Wünschen
Familiensonntag mit der Märchenerzählerin Sigrid Maute

In den Märchen begegnen wir vielen Wünschen. Oft sind es wahre und ehrliche Wünsche. Manche Wünsche werden ganz unbedacht ausgesprochen. Wie und ob die Wünsche in Erfüllung gehen, erzählt uns Sigrid Maute an diesem Sonntag im ‚jungen kunstraum‘.

Eintritt für Familien mit Kindern frei (Spenden willkommen); geeignet für Kinder ab 5 Jahren.


Samstag, 3. März 2018, 15 Uhr  

"Von dem Fischer und seiner Frau"
Szenische Lesung mit Musik im Rahmen der Ausstellung "märchenhaft!"
 

Ein besonderes Erlebnis für Jung und Alt verspricht die halbszenische Lesung des Märchens "Von dem Fischer un syner Fru" aus den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (Nr. 19). Es wurde 1806 in Norddeutschland von dem romantischen Künstler Philipp Otto Runge aufgezeichnet: Der Fischer und seine Frau leben in einer ärmlichen Hütte, dem 'Pissputt'. Als er einen verzauberten Fisch fängt und wieder freilässt, drängt ihn seine Frau, sich zum Dank von dem Fisch etwas zu wünschen. Weil seine Frau sich immer mehr wünscht, muss der Fischer mehrmals an die See gehen, um den Butt zu rufen: 

"Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje,
Buttje inne See,
myne Fru de Ilsebill
will nich so, as ik wol will."

Wie die Geschichte weitergeht, ist am 3. März 2018 im Kunstmuseum Albstadt in Wort und Musik, mit Augen und Ohren zu erfahren. 

Sprecher: Maritta Beuchel und Niels P. Carstensen  
Musik: Akkordeon-Nachwuchs der Musik- und Kunstschule Albstadt unter Leitung von Holger Haga,  

Aufgepasst! Von 14.30 bis 15 Uhr gibt es eine Akkordeon-Schnupperstunde im jungen kunstraum  

Eintritt: frei (Spenden willkommen)


Sonntag, 11. März 2018, 15 Uhr

Der Zauberhecht.  Ein russisches Märchen
Familiensonntag mit dem Puppentheater Valenti.Ko

Die Geschichte entführt in die Zauberwelt der russischen Märchen, voller Spannung, Witz und Lebendigkeit. Dem unbekümmerten Dorfburschen Jemelja gelingt es, beim Wasserholen aus dem Teich, einen Hecht zu fangen. Ein Wunder – der Hecht kann sprechen. Für seine Freilassung verrät er dem Burschen einen Zauberspruch. Von da an beginnt das spannende Abenteuer – nichts und niemand kann Jemeljas Wünschen entkommen. Es geschieht ein Wunder nach dem anderen: den Wassereimern wachsen Beine, die Holzklötze verprügeln den befehlshaberischen General und der Ofen wird zu einem mobilen Gefährt. Zur selben Zeit herrscht Chaos am Zarenhof, nichts kann man der weinerlichen Prinzessin recht machen. Prinzen aus der ganzen Welt kommen angereist, mit einem Affen, einem Papagei und mit „Zauber ohne Ende“. Alles vergeblich, niemand schafft es, die verwöhnte Marja-Zarewna zum Lachen zu bringen. Doch jetzt kommt Jemeljas Zauberspruch erst richtig zum Einsatz.

Die Träger der Geschichte sind 13 prachtvolle, charakterstarke, bis zum 85 cm große Stab/Klappmaul-Puppen mit ihren farbenfrohen und phantasievollen Kostümen. Das liebevoll gestaltete Drehbühnenbild führt spielerisch von einer glitzernden Winterlandschaft in das armselig eingerichtete Dorfhaus und schließlich in den prachtvollen Zarenhof. Die Musik, gewählt aus dem Schatz der russischen Klassik und Folklore, vollendet die Zauberwelt dieses Märchen.  

Erwachsene: € 4,-, Kinder frei


Sonntag, 22. April 2018, 15 Uhr, Eintritt für Familien mit Kindern frei

Pop Art – märchenhaft gedruckt
Kinderaktion und Workshop mit Andreas Chr. Beck 


Pfingstmontag, 21. Mai 2018, 15 Uhr, Eintritt frei  

Familientag
Kinderaktion und Workshop mit der Museumspädagogin Carmen Bitzer-Eppler


Sonntag, 17. Juni 2018, 15 Uhr, Eintritt für Familien mit Kindern frei

Drachenburg und Märchenwald – Bühnenbilder für ein Puppenspiel
Kinderaktion und Workshop mit dem Museumspädagogen und Künstler Andreas Chr. Beck 

 

Ausstellungsansicht „junger kunstraum“, u. a. mit Werken von Oskar Kokoschka, Wilhelm Laage, Günther Karcher und Paul Bedra (Foto: Niels P. Carstensen)
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