Bereits durchgeführte Sanierungsmaßnahmen
Bereits durchgeführte Sanierungsmaßnahmen
Realisierte Maßnahmen
Das Gelände der Lederfabrik Unoth und York vor der Sanierungsmaßnahme |
Dienstleistungszentrum und FH nach der Sanierung |

Die Untere Vorstadt vor und nach der Sanierung |

Die Marktstraße (jetzt Kurt-Georg-Kiesinger-Platz) vor und nach der Sanierung |
Lederfabrik Unoth mit den Erweiterungen York und Untere Vorstadt (1974-1999)
Maßnahmen
Das erste Albstädter Sanierungsgebiet umfasste zunächst das
Areal der ehemaligen Lederfabrik Unoth, welche seit den 1960er Jahren
nicht mehr vollständig genutzt wurde. Zusammen mit der ersten Gebietserweiterung,
dem Areal der Firma York, das direkt an die Innenstadt Ebingens grenzt,
konnte ein neuer Dienstleistungs- und Bildungsschwerpunkt entwickelt
werden. |
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Auf dem Gelände der Lederfabrik Unoth entstand im Rahmen der Sanierungsmaßnahme
das Bildungszentrum mit Archiv, Volkshochschule, Stadtbücherei und verschiedenen
Veranstaltungs-räumen. Angrenzend daran entstand das Zentrum für Technik
und Wirtschaft. Von besonderer Bedeutung für Albstadt war die Entwicklung
auf dem Gelände der Firma York. Hier entstand nach der Verlagerung des
Betriebes ein Standort der Fachhochschule Albstadt-Sigmaringen. Mit
der 2. Gebietserweiterung, dem Bereich "Untere Vorstadt" konnte mit
der Gestaltung als Fußgängerzone die Attraktivität der City deutlich
gesteigert werden. |
Chronologie
| 1973 | Beschluss des Sanierungsplanes |
| 1975 | Aufnahme des Gebietes in das Sanierungs- und Entwicklungsprogramm |
| 1976 | Förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes Lederfabrik/Unoth durch gemeindliche Satzung |
| 1976-1981 | Durchführung verschiedener Ordnungsmaßnahmen und Bau der Tiefgarage in der Johannesstraße |
| 1985 | Einweihung des "Bildungszentrums Unoth" mit Stadtbücherei, VHS, Stadtarchiv und mehreren Wohnungen |
| 1986 | Erwerb des 2,4 ha großen Firmengeländes der Firma York durch die Stadt Albstadt |
| 1987 | Erweiterung des Sanierungsgebietes Lederfabrik Unoth um das Gebiet "York" und Bau des Zentrums für Technik und Wirtschaft Albstadt (ATZ) |
| 1991 | Einweihung der Fachhochschule Albstadt-Sigmaringen |
| 1994 | Erweiterung des Sanierungsgebietes um den Bereich "Untere Vorstadt" und Einweihung der neuen Fußgängerzone |
| 1998 | Ende des Bewilligungszeitraums. Der Förderrahmen für das gesamte Gebiet "Lederfabrik/Unoth" betrug ca. 14 Mio. DM. |
| 2005 | Aufhebung der Satzung über die Förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes |
Impressionen
 Das Gelände der Lederfabrik Unoth und York vor der Sanierungsmaßnahme |
 Dienstleistungszentrum und FH nach der Sanierung |
  Die Untere Vorstadt vor und nach der Sanierung |
  Die Marktstraße (jetzt Kurt-Georg-Kiesinger-Platz) vor und nach der Sanierung |
Stadtkern Tailfingen (1978-2001)
Chronologie
Die
Sanierung des Stadtkerns Tailfingens wurde durch die Aufnahme in das
Sanierungsprogramm nach dem starken Erdbeben im Jahr 1978 möglich.
Im Zeitraum der Sanierung wurden nahezu alle Gewerbebrachen (u.a.
Medico, Meta, Pfeilring) im Bereich des Stadtkerns einer neuen Nutzung
zugeführt. Verkehrsberuhigende Maßnahmen sowie die Aufwertung der
Straßen- und Freiräume haben mit dazu beigetragen, die Aufenthaltsqualität
und Attraktivität der Tailfinger Innenstadt zu erhöhen.
Plan
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| 1978 |
Aufnahme des Bereichs "Stadtkern Tailfingen" in das Sanierungsprogramm |
| 1980 |
Förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes "Stadtkern Tailfingen"
durch gemeindliche Satzung |
| 1981 |
Beschluss des städtebaulichen Rahmenplans als Selbstbindungsplan |
| 1981 |
Umbau des Gebäudes "Petrusstraße 10" zum Haus der Vereine |
| 1982 |
Durchbruch der Johannes-Feyrer Straße |
| 1983/1984 |
Durchbruch der Wasenstraße zur Kronenstraße und anschließende Neugestaltung
sowie Verwirklichung des "Inneren Rings" |
| 1984-1986 |
Neugestaltung der Adlerstraße, der Straße "Am Markt" sowie des Marktplatzes |
| 1985 |
Erwerb der ehemaligen Pfeilring Trikotfabriken durch die Stadt Albstadt |
| 1986 |
Beschluss zur Erweiterung des Sanierungsgebietes um den Bereich zwischen
Lange Straße, Martin-Luther-Straße, Erich-Kästner-Straße und Schmiecha |
| 1991/1992 |
Neugestaltung der Moltkestraße |
| 1992 |
Abbruch des ehemaligen Fabrikgebäudes der Firma Medico |
| 1996 |
Eröffnung des Maschenmuseums |
| 1999/2000 |
Bebauung des ehemaligen "Meta"-Geländes mit dem Seniorenzentrum |
| 2001 |
Ausbau der Wagner- und Tagolfstraße |
| 2001 |
Neubau des Dienstleistungszentrum beim Technischen Rathaus |
| 2005 |
Aufhebung der Satzung über die Förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes |
Impressionen
 Der Stadtkern von Tailfingen vor der Durchführung der vielzähligen Sanierungsmaßnahmen |
  Ehemaliges EMCE-Areal mit der jetzigen Nutzung als Wohn- und Geschäftsbereich im Zentrum der Innenstadt Tailfingens |
Ortsmitte Onstmettingen (1985-2002)
| Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung
der 1960er Jahre und einer hiermit verbundenen hohen Bautätigkeit wurde
das Ortszentrum Onstmettingens vernachlässigt, so dass es in den 1980er
Jahren städtebauliche Missstände aufwies. Zudem waren Folgen des schweren
Erdbebens von 1978 zu beseitigen. Insgesamt waren eine geringe Aufenthaltsqualität
und Defizite im Gebäudezustand vorhanden. Das Ortszentrum dieses Stadtteils
konnte nicht mehr die Funktionen wahrnehmen, die es als Nahversorgungszentrum
und Treffpunkt eigentlich haben sollte. Daher stellte die Stadt Albstadt
1985 einen Antrag zur Aufnahme in das Landessanierungsprogramm, der
am 25.07.1985 bewilligt wurde. Insgesamt wurden für das 8,7 ha große
Areal 6,0 Mio. DM (= 3,07 Mio. €) bewilligt. Bis in das Jahr 2002 wurden
zahlreiche Maßnahmen vollzogen um in Onstmettingen wieder ein lebendiges
Ortszentrum zu schaffen. Hier sind insbesondere Aufwertungen an den
Straßen und Plätzen und umfassende Modernisierungsmaßnahmen an Gebäuden
zu nennen. Zudem wurde die vorhandene Bebauung durch Neubauten ergänzt,
die sich in das Ortsbild einfügen. Heute verfügt der Stadtteil wieder
über einen lebenswerten Ortskern. Im Jahr 2005 wurde die Satzung über
die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes aufgehoben. |
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Bereich um das Rathaus, im Hintergrund der sanierte
Kasten.
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Traubenplatz vor der Sanierungsmaßnahme
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Traubenplatz nach der Sanierungsmaßnahme
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Bitzer Steige mit Erweiterungen Bogenstraße und Opel Rieber (1991 - 2002)
Das Sanierungsgebiet Bitzer Steige ermöglichte die Aufwertung der nördlich an das Sanierungsgebiet Lederfabrik Unoth grenzenden Quartiere. Hier konnten durch die grundlegende Neuordnung des Areals mit dem heutigen Schlossbergcenter sowie weiteren Flächen entlang der Schmiechastraße, aber auch mit der Sanierung der Festhalle und der Neugestaltung der Hohenzollernstraße Akzente gesetzt werden, welche zur Aufwertung des Innenstadtbereichs Albstadts beitragen.
Stadtumbau West - Stiegel Nord
Das Quartier "Stiegel-Nord" im Stadtteil Tailfingen entstand
in den 1950er und 1960er Jahren unter dem Eindruck eines Wohnraummangels.
In kurzer Zeit entstanden so Wohngebäude mit einfachstem Ausstattungsstandard.
In Folge des Bevöl-kerungsrückgangs durch den allgemein zu beobachtenden
demographischen Wandel und den Strukturwandel in der Textil-industrie
sank die Nachfrage insbesondere nach Wohnraum im Einfachststandard. Deshalb
waren im Quartier Stiegel-Nord hohe Wohnungsleerstände zu verzeichnen,
die durch eine Leerstandanalyse im Jahr 2003 bestätigt wurden.
Die Sanierungsmaßnahme auf einem Blick
Bewilligungszeitraum: 2003 bis 2007
Einwohner: ca. 700
Größe: Ca. 8,3 ha
Sanierungsverfahren:
Vereinfachtes Verfahren unter Ausschluss der §§ 152 –
156 BauGB (Vorschriften über die Erhebung von Ausgleichsbeträgen)
Die Vorschriften des § 144 BauGB finden Anwendung. Insbesondere die
Veräußerung und die Belastung von Grundstücken stehen
somit unter dem gesetzlichen Vorbehalt der Genehmigung durch die Stadt
Albstadt.
Die Befragung der Bewohnerschaft im Rahmen der Vorbereitenden Untersuchung
zeigte aber auch massive Defizite im Bereich der Straßen- und Freiräume.
Zudem wurde die mangelnde Nahversorgung augenfällig.
Neben den 116 rückgebauten Wohneinheiten in 10 Gebäuden der
beiden Wohnungsunternehmen aswohnbau gmbh albstadt und Wohnungsbaugenossenschaft
Tailfingen eG wurden insgesamt 130 Wohneinheiten in 14 Gebäuden von
den beiden Unternehmen umfassend modernisiert. Zudem modernisierten zwei
Privateigentümer insgesamt sieben Wohneinheiten in zwei Wohngebäuden
umfassend.
Resultierend aus dem Rückbau dieser nicht mehr zu vermietenden Wohnblöcke,
der Erstellung von attraktiven Einfamilienwohnhäusern an deren Stelle
und der Schaffung zeitgemäßer Wohnverhältnisse wurde eine
umfassende Aufwertung sowie eine nachhaltige Stabilisierung und somit
eine Verbesserung der Wohnqualität für Familien und die im Umfeld
wohnende Bevölkerung des Stadtquartiers Stiegel-Nord erreicht.
Ferner wurde die Akzeptanz des Gebietes durch breitere Bevölkerungsschichten
sowie der dort ansässigen Einwohner verbessert und im Sinne einer
Nutzungsdurchmischung erheblich gesteigert.
Auf der ca. 14.000 m² großen reaktivierten Fläche, die
durch die in den Jahren 2005 / 2006 durchgeführten Rückbaumaßnahmen
entstand, konnten 31 Bauplätze für Einfamilienwohnhäuser
geschaffen werden.
Chronologie
| 2003 |
- Aufnahme des Impulsprojektes "Stiegel - Nord" in das
ExWoSt-Forschungsfeld – Stadtumbau West
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| 2004 |
- Vorbereitende Untersuchungen
- Förmliche Festlegung durch Beschluss des Gemeinderates
vom 24.06.2004
- Aufstellungsbeschluss der Bebauungsplanänderung „Stiegel
Nord“
- Beschluss eines Sozial / Umzugsmanagements
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| 2005 |
- Abbruch der Gebäude Auf Stiegel 14-36 – aswohnbau
gmbh, albstadt
- Abbruch der Gebäude Auf Stiegel 31/33 – WBG Tailfingen
- Modernisierung der Gebäude Auf Stiegel 19 und Schneiderstraße
3, aswohnbau
- Modernisierung des Gebäudes Auf Stiegel 23, aswohnbau
gmbh, albstadt
- Modernisierung der Gebäude Auf Stiegel 15 und 50/52 sowie
Schneiderstraße 23, WBG Tailfingen
- Bürgerinformationsveranstaltung im Mai und September
- Straßen- und Freiraumplanung, Jugendliche planen ihren
Spielplatz
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| 2006 |
- Abbrüche der Gebäude Schneiderstraße 7-17 –
aswohnbau gmbh, albstadt
- Modernisierung der Gebäude auf Stiegel 42/44 und Auf Stiegel
38/40, 46/48 und 17, aswohnbau gmbh, albstadt
- Modernisierung der Gebäude Auf Stiegel 27/29 und Gebäude
Gärtnerstr. 1, Heubergstr. 21 und Schreinerstr. 2, WBG Tailfingen
- Neugestaltung der Straßen „Auf Stiegel“ und
„Schneiderstraße“
- Neugestaltung der Spielplätze „Nord“ und „Mitte“
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| 2007 |
- Modernisierungsarbeiten an den Gebäuden Auf Stiegel 38/40,
46/48 und 17, aswohnbau gmbh, albstadt
- Modernisierungsarbeiten an den Gebäuden Gärtnerstr.
1, Heubergstr. 21 und Schreinerstr. 2, WBG Tailfingen
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| 2008/ 2009 |
- Neubebauung EFH / Passivhaus durch die aswohnbau gmbh albstadt
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Freigewordene Fläche nach Rückbaumaßnahmen
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Neubau der aswohnbau gmbh in der Schneiderstr.
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| Durch die in
den Jahren 2005/2006 durchgeführten Rückbaumaßnahmen
von 116 Wohneinheiten in 10 Gebäuden konnte eine Fläche
von ca. 14.000 m² reaktiviert und hiermit 31 Bauplätze geschaffen
werden.
Auf einem der Grundstücke wurde zwischenzeitlich von der aswohnbau
gmbh albstadt ein Passivhaus mit Wärmerückgewinnung und
einer Wohnfläche von ca. 117 m² auf 2 Etagen errichtet.
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Neben den Rückbaumaßnahmen
wurden umfassende energetische Modernisierungsmaßnahmen an insgesamt
130 Wohneinheiten in 14 Gebäuden (davon 82 Wohneinheiten im Eigentum
der aswohnbau gmbh albstadt sowie 48 Wohneinheiten im Eigentum der
Wohnungsbaugenossenschaft Tailfingen eG) durchgeführt.
Ferner wurden 7 Wohneinheiten in zwei Wohngebäuden von Privateigentümern
umfassend energetisch modernisiert. |
Straße „Auf Stiegel“ nach
Neugestaltung
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Schneiderstraße Mai 2006 während
der Neugestaltung
|
| Die umfangreiche Neugestaltung
der Straßen Auf Stiegel und Schneiderstraße wurde 2006
abgeschlossen. Durch versetzte Längsparkstreifen wurde zu einer
Verkehrsberuhigung und mit den begleitenden Bäumen insgesamt
zu einer optischen Aufwertung beigetragen. |
Spielplatz „Nord“ nach Umgestaltung
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Neu entstandener Spielplatz „Mitte“
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| Im Rahmen der Sanierungsmaßnahme
entstanden im Norden und in der Mitte des Quartiers zwei neue Spielplätze.
Die Konzepte für diese Spielplätze wurden in Planungsworkshops
mit Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen und der Kriminalprävention
der Polizei im Herbst 2005 entwickelt. Der nördliche Spielplatz
für ältere Kinder und Jugendliche ersetzt den alten vorhandenen
und nicht mehr zeitgemäßen Spielplatz. Der Spielplatz „Mitte“
für Kleinkinder entstand neu. |
Sanierung Impulsprojekt Gewerbebrache Riedstraße
| Die
Gebäude der ehemaligen Textilfabrik "Rehfuß &
Stocker" an der Riedstraße konnten seit der Insolvenz des
Unternehmens Mitte der 1990er Jahre nicht mehr in ihrer eigentlichen
Funktion durch Gewerbe genutzt werden. Durch ihre Baustruktur aber
auch den Zustand der Gebäude war eine Nutzung durch Unternehmen
nicht mehr möglich. Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage
direkt an der Landesentwicklungsachse eignete sich das Areal aber
insbesondere für eine gewerbliche Nutzung, die nur durch einen
Abbruch der Gebäude der ehemaligen Textilfabrik Rehfuß
& Stocker sowie der zugehörigen Lagerhallen und Schuppen
zu erreichen war. Im Gebiet um die ehemalige Textilfabrik waren zudem
weitere gewerbliche Brachen und Leerstände zu verzeichnen. Mit
der Sanierungsmaßnahme wurden eine völlige Neuordnung des
Areals und eine Wiedernutzung als Gewerbestandort erzielt. |
Sanierung Impulsprojekt Gewerbebrach e
Riedstraße
Die
Sanierungsmaßnahme auf einem Blick
Bewilligungszeitraum: 2003 bis 2007
Größe: Ca. 3,7 ha Sanierungsverfahren:
Vereinfachtes Verfahren unter Ausschluss der §§ 152 –
156 BauGB (Vorschriften über die Erhebung von Ausgleichsbeträgen)
Die Vorschriften des § 144 BauGB finden Anwendung. Insbesondere
die Veräußerung und die Belastung von Grundstücken
stehen somit unter dem gesetzlichen Vorbehalt der Genehmigung durch
die Stadt Albstadt.
Ziel war es, für die Zukunft neue innenstadtnahe Gewerbeflächen
in Stadtrandlage zu schaffen, um flexibel auf unterschiedliche Bedürfnisse
und Anforderungen der Einwohner, potenzieller Existenzgründer
und Unternehmer reagieren zu können.
Durch die nachfolgend beschriebenen Neuordnungsmaßnahmen
wurde im Sinne einer Flächenreaktivierung verhindert, dass
freie und unbebaute Landschaftsflächen unnötig bebaut
und damit versiegelt werden. |
Übersichtsplan
– Impulsprojekt Gewerbebrache Riedstraße

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| 2003 |
- Aufnahme des Impulsprojektes "Gewerbebrache Riedstraße"
in das ExWoSt - Forschungsfeld – Stadtumbau West
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| 2004 |
- Vorbereitende Untersuchungen
- Förmliche Festlegung durch Beschluss des Gemeinderates
vom 26.04.2004
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| 2005/ 2006 |
- Rückbau der Fabrikgebäude „Rehfuß &
Stocker“ mit Sprengung des Kamins
- Rückbau der Gebäude Holzhaldenstraße 7 - 9
- Neugestaltung von Straßenabschnitten und Stichwegen
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| 2007 |
- Rückbau des Gebäudes Holzhaldenstraße 15
- Neubau Produktionshalle Steinmeyer
- Neubau Firmengebäude Wessels & Müller
- Neubau Verbindungsweg – Riedstraße / Hartmannstraße
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Realisierte Maßnahmen
| Mit
dem Rückbau der ehemaligen Fabrikgebäude „Rehfuss
+ Stocker“ sowie der Gebäude in der Holzhaldenstraße
konnten flexibel einteilbare Gewerbeflächen in verkehrsgünstiger
Lage in Albstadt – Ebingen geschaffen werden. |
Gebäude „Rehfuß & Stocker“
-
vor Rückbaumaßnahme
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Holzhaldenstraße vor Rückbaumaßnahmen
-
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- Neubau einer Produktionshalle der Firma
Steinmeyer -
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| Die Firma Steinmeyer,
ein angrenzendes Unternehmen, hat einen Großteil der reaktivierten
Fläche erworben und den 1. Bauabschnitt eines Erweiterungsbaus
an das bestehende Firmenareal bereits im Jahr 2007 fertiggestellt.
Zusätzlich zum bereits bestehenden Firmengebäude entstand
ein rund 4000 m² großer Neubau. Die derzeit noch unbebaute
Fläche wird zur Standortsicherung für eine eventuelle
spätere Betriebserweiterung vorgehalten.
Auf einer weiteren Fläche mit ca. 7.000 m² der ehemaligen
Brachfläche eröffnete bereits im Oktober 2007 die Firma
Wessels und Müller, ein in Albstadt ansässiger Autoteilezulieferer,
sein neu erbautes Firmengebäude. |
Reaktivierte Fläche nach Rückbaumaßnahmen
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Neubau Firmengebäude „Wessels +
Müller
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Ein von der Stadt Albstadt neu ausgebauter
Verbindungsweg zwischen der Riedstraße und der Hartmannstraße
teilt die beiden Firmengelände.
Eine Grün- und Aufenthaltsfläche mit Sitzgelegenheit
im Einmündungsbereich der Riedstraße trägt zur
Aufwertung des Bereiches bei.
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Stadtumbau West - Impulsprojekt Rehfuß
+ Stocker
Das Impulsprojekt „Rehfuß & Stocker, Innenstadt“ liegt
in zentraler Lage zwischen der Innenstadt Albstadt-Ebingens, dem Bahnhof
und dem Standort der Hochschule und umfasst das brachgefallene Areal der
ehemaligen gleichnamigen Textilfabrik. Das ehemalige Firmengebäude bestand
aus drei Gebäudeteilen. Die Produktion in den Gebäuden wurde schon vor etwa
10 Jahren eingestellt. Das Grundstück war Bestandteil einer Insolvenzmasse.
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| Aufgrund der
positiven Entwicklung der Hochschule Albstadt-Sigmaringen in den vergangenen
Jahren und stetig steigenden Studentenzahlen stieg die Nachfrage nach
geeigneten Studentenwohnungen in Albstadt. Über das Impulsprojekt
„Rehfuß & Stocker, Innenstadt“ bestand die Möglichkeit,
das brachgelegene Gelände für eine spätere Nutzung
mit Studentenwohnungen vorzubereiten. Mit dem Angebot von Studentenwohnungen
in dieser zentralen Lage kann der Hochschulstandort Albstadt deutlich
aufgewertet werden. |
Übersichtsplan
– Impulsprojekt Rehfuß + Stocker, Innenstadt

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Chronologie
| 2006 |
- Aufnahme des Impulsprojektes "Rehfuß & Stocker,
Innenstadt“ in das ExWoSt - Forschungsfeld – Stadtumbau
West
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| 2006 |
- Förmliche Festlegung durch Beschluss des Gemeinderates
vom 21.12.2006
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| 2007 |
- Modernisierung des bestehenden nördlichen Gebäudeteils
und Einbau von 49 Studentenwohnungen
- Rückbaumaßnahme des südlichen Gebäudeteils
aus dem Jahre 1906
- Neubaumaßnahme mit 33 Studentenwohnungen auf der reaktivierten
Fläche
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Stadtumbau West - Impulsprojekt Schlachthof
|
| Erhalten blieb
lediglich die Halle im nördlichen Bereich des Areals sowie das
ehemalige Gaststättengebäude an der Ecke Sigmaringer Straße
/ Zieglerstraße. Dieses stadtbildprägende Gebäude
wurde erhalten, saniert und neu genutzt. Zudem wurden entlang der
Zieglerstraße neue Parkplätze hergestellt, die unter anderem
durch die Besucher der Arbeitsagentur in der Schlachthofstraße
genutzt werden können. |
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Übersicht zu den Abbrüchen: rot = Abbruch; grün =
Erhalt
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| Mit den Abbrucharbeiten der
leer stehenden ehemaligen Gebäude des Schlachthofes wurde im
Mai 2007 begonnen. Die zum Abbruch vorgesehenen Gebäude sind
zwischenzeitlich vollständig rückgebaut. Mit dem Abbruch
der Gewerbebrache „Schlachthof“ konnte so im Sinne eines
aktiven Gewerbebrachenrecyclings im Innenbereich in verkehrsgünstiger
Lage neues Bauland geschaffen werden. |
| 2007 |
- Aufnahme des Impulsprojektes "Schlachthof" in das
ExWoSt - Forschungsfeld – Stadtumbau West
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| 2006 |
- Erwerb des gesamten ehemaligen Schlachthofareals durch die
aswohnbau gmbh, albstadt
- Förmliche Festlegung durch Beschluss des Gemeinderates
vom 07.02.2007
- Rückbaumaßnahmen Schlachthof
- Weiterveräußerung der gesamten reaktivierten Fläche
an die Lebenshilfe Zollernalb e.V.
- Modernisierung der ehemaligen Lagerhalle Zieglerstraße
13
- Modernisierung des ehemaligen Gaststättengebäudes
und
Realisierung des modernen Anbaus
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Abbrucharbeiten am Schlachthof
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| Nachdem die von der aswohnbau
gmbh albstadt erworbenen Flächen freigeräumt waren, konnte
mit der Lebenshilfe für Behinderte, Zollernalb e.V., relativ
schnell ein Investor für das ehemalige „Schlachthofareal“
gefunden werden.
In dem ehemaligen Gaststättengebäude, das von der Lebenshilfe
Zollernalb e.V. modernisiert und mit einem Anbau erweitert wurde,
befinden sich Wohnappartements sowie ein Café mit Kreativbereich
(Tagesstätte). Der moderne eingeschossige Anbau, in dem Praxis,
Büro- und Behandlungsräume untergebracht sind, wurde 2007
seiner Bestimmung übergeben.
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Gaststättengebäude vor Umbau
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modernisiertes Gebäude mit neuem Anbau
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| In der ehemaligen Lagerhalle, Zieglerstraße
13, befindet sich nach umfangreichen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen
heute eine Werkstätte für Behinderte. Der Betrieb dieser
Werkstätte wurde von der Lebenshilfe Zollernalb e. V. bereits
Ende des Jahres 2007 aufgenommen. |
Gebäude Zieglerstraße 13 vor der
Modernisierung
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Werkstätte für Behinderte, nach
Umbaumaßnahmen
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