Albstadt - Maschenmuseeum - Sonderausstellungen

 

24. März – 2. Juli 2017

AlbStadtAlb – Ava Smitmans. 
Ein Kunstprojekt zum Landschaftsbild der Schwäbischen Alb.

Industrie-Landschaften. Über ein Jahr lang hat die Tübinger Künstlerin Ava Smitmans (*1969) sich in den neun Albstädter Stadtteilen aufgehalten und mit ihrem ganz besonderen Blick auf die Stadt 230 Werke geschaffen.

Seit 2005 beschäftigt sich Ava Smitmans (*1969) in ihrer Malerei, in Zeichnungen, Collagen und Objekten mit städtischen und ländlichen Situationen. Postkartenidyllen interessieren sie dabei weniger. Vielmehr macht es ihr Freude, das Auge des Betrachters auf Alltägliches zu lenken, an dem man jeden Tag vorbeikommt, ohne es wirklich wahrzunehmen, verborgene Schönheiten zu zeigen, Spannendes am unscheinbar Erachteten herauszuarbeiten, den Sinn für darin enthaltene Stimmungen zu schärfen, Vergängliches oder im Umbruch Befindliches festzuhalten. Ava Smitmans schafft ungewöhnliche Zeitzeugnisse der alltäglichen Umgebung und der jeweiligen ortsspezifischen Gegebenheiten, die gleichzeitig Stimmungsbilder der heutigen Zeit und menschlicher Befindlichkeiten sind. Ihre Arbeiten zollen der Vielfalt und Gegensätzlichkeit urbanen Lebens und der vom Menschen geprägten landschaftlichen Umgebung Rechnung. Unter dem Titel „AlbStadtAlb“ stellt sich Ava Smitmans aus unserer Zeit heraus in die Tradition von Freilichtmalern wie Christian Landenberger oder Eugen Nell. Die Künstlerin hat vor Ort im gewachsenen und derzeit stetig im Wandel begriffenen Landschafts- und Stadtraum Albstadt gearbeitet. Dabei war ihr der unmittelbare Kontakt mit den Menschen vor Ort sehr wichtig.

Die dabei entstandenen Werke werden im Kunstmuseum und dezentral in den verschiedenen Stadtteilen gezeigt. Bei der Ausstellung im Maschenmuseum stehen vor allem Industrie-Landschaften aus den Stadtteilen Tailfingen und Truchtelfingen im Blickpunkt.

Einladung zum Download

Ava Smitmans, Königin, Mischtechnik, 2016

 

Ava Smitmans, Zwei Rundstühle (Firma Gota, Tailfingen), Bleistift, 2016

 

Im Fokus: Textile Welten Neue Ausstellung im Maschenmuseum 
Albstadt Vom 19.11.2016 bis zum 19.02.2017

 

 

Bildrechte: Peter Nüssen

Eigentlich ist es nicht verwunderlich – das textile Thema lässt das Maschenmuseum in Albstadt-Tailfingen nicht los. Nach der überregional beachteten Präsentation „Textile Vielfalt – Industrielle Erfolgsgeschichten aus Württemberg“, wird von November 2016 bis Februar 2017 die nächste Ausstellung gezeigt. Ihr Titel: „TEXTILE WELTEN im Fokus der Fotogruppe der VHS Hechingen“.  

Vor rund einem Jahr hatte die Fotogruppe ihr Interesse an einer derartigen Ausstellung bekundet, Museumsleiterin Susanne Goebel hatte spontan zugesagt und dies bis heute nicht bereut. Entstanden ist innerhalb der vergangenen Monate ein breites Spektrum an brillanten und aufschlussreichen Fotografien, die den Mikro-Kosmos wie auch den Makro-Kosmos des spannenden und zugleich alltäglichen Themas „Textil“ anschaulich beleuchten. Während manche der fotografischen Arbeiten beinahe mikroskopisch in das Innere der textilen Faser vorzudringen scheinen, zeigen andere Werke die zum Teil kühle Ästhetik maschineller bzw. industrieller Fertigung. Fotografiert wurde unter anderem bei den Firmen Comazo, Mayer & Cie oder Mey, wie auch in Vereinen und sogar im privaten Rahmen. Entstanden sind mehrere 100 Werke, von denen im Sonderausstellungsraum des Museums allerdings nur eine Auswahl gezeigt werden kann. Der textile Stoff bietet auch hier wieder faszinierende Ansichten und Einblicke. Unter den ausgestellten Arbeiten finden sich Fotografien von Hartmut Geiger, Helga Hertkorn, Birgit Hohnecker, Claudia Horn, Peter Klawitter, Peter Nüssen, Bernd Pfeiffer, Klaus-Dieter Raidel, Birgit Steinbinder, Janina Steinbinder, Natalia Thissen sowie von Jörg Thomas. 

 
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