Albstadt - Kooperation Schule + Museum - Museum im Koffer
Die Albstädter Museen kommen zu Ihnen in die Schule

Im Auftrag der Albstädter Museen kommt die Museumspädagogin Carmen Eppler mit dem Museumskoffer direkt in die Schule. Die Museumsinhalte von derzeit fünf Albstädter Museen können so mühelos in den Unterricht integriert werden. Sämtliche Museumskoffer sind für alle Schultypen und Altersklassen geeignet.

Zeitrahmen: Pro Koffereinheit jeweils eine Schuldoppelstunde (2x 45 min)
Kosten:
  • Albstädter Schulen haben durch Unterstützung der Museen Albstadt's einen ermäßigten Tarif: Pro Koffereinheit 30,- Euro (inkl. Anfahrt)
  • Auswärtige Schulklassen bezahlen pro Koffereinheit 80,- Euro (zuzüglich Fahrtkosten)
  • Der Nähmaschinenkoffer wird von der Firma Mey gesponsert und ist daher kostenlos.
  Anmeldung und Beratung:    Museen Albstadt, Tel.: 07431 160 1491

Es stehen derzeit folgende Kofferinhalte zur Verfügung:

"Kunst im Koffer" der Städtischen Galerie Albstadt
Holen Sie sich die Kunst ins Haus - ohne lange Wege, ohne Risiko. Eine Reise von Albrecht Dürer bis Otto Dix, von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Kunst ist möglich. Mit dabei ist ein Koffer voller Kunstwerke mit spannenden Geschichten rund um die Kunst, Originale und Fälschungen, Graphiken (verschiedene Druckarten), Gemälde, Plakate, Druckstöcke und historische Werkzeuge.
Die Kunstinhalte aus dem Koffer beziehen sich auf Sammlungsgebiete der Galerie und die Themen der aktuellen Sonderausstellungen. So haben Sie die Möglichkeit einen Ausstellungsbesuch in der Galerie mit einem Museumskoffer zu kombinieren, um die folgende Themenkomplexe zu vertiefen:
  • Selbstporträt
  • Landschaftsmalerei
  • Christian Landenberger
  • experimentelles Malen
  • Kohlezeichnen
  • (h)re Lügen - Den Kunstfälschern auf der Spur
  • Friedensreich Hundertwasser - Der Maler
  • Friedensreich Hundertwasser - Der Architekt

Der "Textilkoffer" des Maschenmuseums Albstadt
Der reiche Bestand an Textilien des Maschenmuseums ermöglicht eine lückenlose Darstellung der mode- und kulturgeschichtlichen Entwicklung von Trikotagen im Zeitraum von 1870 bis 1970.
Angeboten werden unterschiedliche Verfahren der Textilherstellung vorgestellt und gemeinsam erprobt:
  • Das Spinnen:
    Die Schüler lernen von Hand zu spinnen und zu zwirnen. Sie erfahren, woher die Fasern kommen, wie sie verarbeitet werden und wie sie von unseren Vorfahren verwendet wurden. Den Abschluss bildet eine historische Modenschau.
  • Stricken und Weben:
    Die Schüler lernen die Unterschiede zwischen den beiden Verfahren kennen, indem sie selbst einmal Hand anlegen. Den Abschluss bildet eine historische Modenschau.

Der "Nähkoffer" des Nähmaschinenmuseums der Firma Mey
Die Schüler tauchen ein in die Welt des Nähens und erkunden die geschichtliche Entwicklung des Nähens und die Erfindung und Weiterentwicklung der Nähmaschine. Hier werden Besonderheiten wie z.B. die kleinste Steppstichnähmaschine der Welt präsentiert. Der Produktionsablauf und das Nähen stehen im Mittelpunkt und jedes Kind darf sein eigenes Wäschestück nähen.


Der "naturkundliche Koffer" aus dem Kräuterkasten
Zu manchen Dingen sagt man sie seien "steinalt". Woher hat die Steinzeit ihren Namen und was für Werkzeuge hat man damals verwendet? Welche Tiere wohnten früher in den "Ammoniten" und wie kam es, dass sie versteinert wurden?
In einer musikalisch umrahmten Zeitreise erleben und entdecken die Schüler die Welt der Fossilien und die Steinzeit mit Originalen Werkzeugen zum Anfassen, sowie einen Einblick in die Tierwelt.


Ein "Koffer zum Wiegen" aus dem Philipp-Mathäus-Hahn-Museum
Im Zentrum stehen Experimente rund ums Wiegen. Die Schüler hantieren selbst mit Gewichten und lernen verschiedene Typen von Waagen kennen.


Der "Klangkoffer" aus dem Schloss Lautlingen
Musik zum Anfassen bringt Ursula Eppler, Museumsbetreuerin der Musikhistorischen Sammlung im Schloss Lautlingen, in die Klassen. Sie zaubert eine Auswahl an uralten, historischen Musikinstrumenten aus einem Koffer hervor, die sie vorführt und aufs Anschaulichste erklärt. Es darf trompetet, gedrückt und gezupft werden. So z.B. ein Objekt, das wie eine Mausefalle aussieht und sich als Signalhorn des königlichen Hoflieferanten von 1916 entpuppt. Musikgeschichte ist hier spannend verpackt. Wie entsteht ein Ton? Wie funktioniert ein Klavier? Das Geheimnis der Klangerzeugung, wird für alle verständlich vorgeführt. Da helfen z.B. die kleinen schwarzen Holzstückchen und die Filzhämmerchen, die mit Hirschleder überzogen sind. Sie stammen von einem mehr als 100 Jahre alten Klavier. Die Kinder werden dabei stets aktiv in die Geschichten einbezogen.
Dauer: ca. 1 Stunde.
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