Bodenaushubdeponie
Bodenaushubdeponie Albstadt
Schönbuch 9 u 10 in 72461 Albstadt-Tailfingen
Betriebsleitung: Andre Conzelmann
Telefon: 07431/160-3705 oder 07432/160-3705
Deponieaufsicht: Reinhard Teschner
Telefon: 07431/160-3730 oder 07432/160-3730
 Email: Deponie@albstadt.de
   
 

Die Bodenaushubdeponie der Stadt Albstadt liegt auf der Gemarkung des Stadtteils Tailfingen. Sie liegt am Ortsausgang von Albstadt-Tailfingen an der Landesstraße L 442 nach Burladingen-Hausen bzw. Bitz.

Anfahrtsskizze
 
(Klicken Sie auf die Grafik)
 
Öffnungszeiten  
 
Montag – Donnerstag:
8.00 Uhr – 12.00 Uhr - 13.00 Uhr – 17.00 Uhr
Von Dezember – März bleibt die Deponie montags geschlossen. 
 
Freitag:
8.00 Uhr – 12.00 Uhr - 13.00 Uhr – 16.00 Uhr
 
Samstag:
Im Sommer jeden 2. und 4. Samstag im Monat von 8.00 Uhr – 12.00 Uhr.
Von Weihnachten bis Ostern bleibt die Deponie samstags geschlossen.
 
Zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Heilige Drei Könige bleibt die Deponie geschlossen.  
 
Witterungsbedingte Schließungen erfahren Sie telefonisch unter 07431/160-3730 oder 07432/160-3730 – falls die Deponie nicht besetzt ist, erfolgt eine Ansage auf dem Anrufbeantworter.


Benutzungsgebühren

5,50 €   pro Tonne
6,50 €   für Kleinmengen bis 1,6 t bzw. 1 cbm
12,00 €   pro Wägung ohne Anlieferung von Abfällen
 
Zugelassene Abfallarten
Bei der Bodenaushubdeponie Albstadt handelt es sich um eine reine Erddeponie (sog. -0,5-Deponie), so dass nur unbelasteter Bodenaushub zur Ablagerung angenommen werden kann.

Zugelassene Abfallschlüssel:  
17 05 04  Boden und Steine (Bauabfälle),
mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 05 03 fallen
20 02 02  Boden und Steine (aus Gärten und Parkanlagen)

 

Folgende Zuordnungswerte müssen eingehalten werden:

  • Deponieklasse 0 nach DepV (Deponieverordnung) und
  • Einbaukonfiguration Z0 nach VwV Boden (Verwaltungsvorschrift des Umweltministeriums für die Verwertung von als Abfall eingestuftem Bodenmaterial)

Zugelassen ist der Bodenaushub nur, sofern er nachweislich nicht verwertbar ist und aus dem Stadtgebiet von Albstadt stammt.

Als Deponieersatzbaustoff darf Bauschutt angenommen werden, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Zugelassene Abfallschlüssel:
    17 01 01 Beton
    17 01 02 Ziegel
    17 01 03 Fliesen, Ziegel und Keramik
    17 01 07 Gemische aus Beton, Ziegeln, Fliesen und Keramik mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 01 06 fallen 
  • geeignete Aufbereitung
  • Einbaukonfigurationen und Materialqualitäten Z 1.1 bzw. Z1.2 gemäß den vorläufigen Hinweisen zum Einsatz von Baustoffrecyclingmaterial vom 13.04.2004 (sog. „Dihlmann-Erlass“)
  • ohne schädliche Verunreinigungen und ohne Beimengen von Hausmüll, Kunststoffen, Folien, Dämmmaterial, mit Chemikalien behandelte Stoffe, Metalle und ähnliches
  • Einsatz nur für den Deponiewegebau, sofern dies zur Aufrechterhaltung des Deponiebetriebes während niederschlagsreicher Zeitabschnitte erforderlich ist

Zugelassen ist dieser Bauschutt nur, wenn er aus dem Stadtgebiet von Albstadt stammt.

Annahmebedingungen Bodenaushub

Zugelassener Bodenaushub wird nur angenommen, wenn vor der Anlieferung eine vollständig unterschriebene und ausgefüllte Anliefererklärung vorgelegt wird.

 

Donwload Anliefererklärung Bodenaushub als PDF

 

In dieser Erklärung muss vom Abfallerzeuger und vom Abfalltransporteur bestätigt werden, dass keine Anhaltspunkte für eine Schadstoffbelastung des Bodenaushubs vorliegen und folgende Bedingungen eingehalten werden:  

Der angelieferte Bodenaushub stammt nicht aus:

  • kontaminierten Industrie- und Gewerbeflächen,
  • durch Leckagen oder Unfälle bei Transporten wassergefährdender Stoffe entstandenen Schadensbereichen,
  • Altlastensanierungsmaßnahmen,
  • Gebieten mit geogen bedingt erhöhten Gehalten bestimmter Schadstoffe,
  • mit belasteten Flusssedimenten kontaminierten Überschwemmungsgebieten,
  • Flächen, auf denen Abwässer verrieselt oder belastete Schlämme ausgebracht wurden (gilt nicht für Klärschlämme, die gemäß Klärschlammverordnung auf landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht wurden),
  • Bodenbehandlungsanlagen,
  • Gewässerunterhaltungsmaßnahmen (insbesondere belastete Sedimente),
  • Straßenunterhaltungs- (Bankettschälgut), Straßenrückbau-Maßnahmen,
  • Speziellen Tiefbaumaßnahmen (Tunnelbau, tiefe Geländeeinschnitte, Bauwerke mit mehreren Tiefgeschossen, Bohrungen, Bergwerke und dergl.) 


Die Annahmeerklärung sollte möglichst eine Woche vor der geplanten Anlieferung beim Betriebsamt zur Prüfung eingereicht werden. Nur so kann eine zügige Abwicklung der Anlieferungen vor Ort gewährleistet werden.  

Ausnahmefälle:

Wenn die oben genannten Bedingungen nicht eingehalten werden können, kann der Bodenaushub auch angenommen werden, wenn durch eine Analyse nachgewiesen wird, dass der angelieferte Bodenaushub den Anlieferbedingungen entspricht. In diesen Fällen muss ein gebührenpflichtiger Antrag auf Freigabe des Materials gestellt werden.  

Dieser Antrag muss mindestens 14 Tage vor dem geplanten Anlieferungstermin beim Betriebsamt vorliegen. Für die Bearbeitung des Antrags müssen folgende Unterlagen vorliegen:  

  • Formloses Antragsschreiben mit Angabe der Materialherkunft und des voraussichtlichen Anlieferungszeitraums Unterschriebene Anlieferungserklärung
  • Unterschriebener Vordruck Grundlegende Charakterisierung gem. § 8 DepV ·        
  • Chemische Analyse nach DepV Anhang 3 und VwV Boden mit allen erforderlichen Anlagen (Probenahmeprotokoll, Probenvorbereitungsprotokoll, Probenliste mit Fotos, Analyseergebnisse)  

 

Download Anliefererklärung Bauschutt als PDF  
Download Grundlegende Charakterisierung als PDF  

 

Für die Bearbeitung des Antrags fällt eine Verwaltungsgebühr (in Höhe des tatsächlichen Aufwands) an!  

Eine Anlieferung des Materials kann erst erfolgen, wenn die schriftliche Freigabe des Materials durch das Betriebsamt erfolgt ist.    

Annahmebedingungen Bauschutt

Zugelassener Bauschutt wird nur noch angenommen, wenn er für den Wegebau geeignet ist und auch benötig wird. In allen Fällen muss durch eine chemische Analyse nachgewiesen werden, dass die Voraussetzungen für die Annahme eingehalten werden.  

Hierzu muss mindestens 14 Tage vor dem geplanten Anlieferungstermin ein gebührenpflichtiger Antrag auf Freigabe des Materials gestellt werden.  

Für die Bearbeitung des Antrags müssen folgende Unterlagen vorliegen:  

  • Formloses Antragsschreiben mit Angabe der Materialherkunft und des voraussichtlichen Anlieferungszeitraums
  • Unterschriebene Anlieferungserklärung
  • Unterschriebener Vordruck Grundlegende Charakterisierung gem. § 8 DepV
  • Chemische Analyse nach DepV Anhang 3 und Dihlmann-Erlass mit allen erforderlichen Anlagen (Probenahmeprotokoll, Probenvorbereitungsprotokoll, Probenliste mit Fotos, Analyseergebnisse) 

 

Download Anliefererklärung Bauschutt als PDF  
Download Grundlegende Charakterisierung als PDF  

 

Für die Bearbeitung des Antrags fällt eine Verwaltungsgebühr (in Höhe des tatsächlichen Aufwands) an!  

Eine Anlieferung des Materials kann erst erfolgen, wenn die schriftliche Freigabe des Materials durch das Betriebsamt erfolgt ist.  

Entsorgung von Bauschutt-Kleinmengen:  

Da die Kosten für die notwendige chemische Analyse bei kleineren Anliefermengen in keinem Verhältnis mehr zum Aufwand stehen, werden kleinere Mengen von Bauschutt seit einiger Zeit auf der Bodenaushubdeponie Schönbuch nicht mehr angenommen.  

Die Stadt Albstadt hat sich dem Konzept des Landratsamtes für die Entsorgung von Bauschutt angeschlossen. Dieses Konzept sieht vor, dass alle Bürger des Kreisgebietes ihren Bauschutt auch in Kleinmengen zu gleichen Bedingungen flächendeckend über bestimmte Firmen entsorgen können.

Für den Bereich Albstadt sind dies:

  • Fa. Korn-Recycling, Albstadt (Tel. 07431 / 94929-0)
  • Fa. Heinrich Teufel, Straßberg (Tel. 07434 / 9363-0)

Diese Firmen gewährleisten, verwertbaren Bauschutt zu festgelegten Preisen anzunehmen.  

Zum verwertbaren Bauschutt zählt Beton (ohne Armierung oder leicht armiert), Gemische aus Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik, teerfreie Bitumengemische sowie Boden und Steine. Weitere Details zu den Anlieferungen sowie zu den Anlieferzeiten können bei den Firmen direkt abgefragt werden. Bauschutt, insbesondere wenn er mit Fremdanteilen wie Gips, Verputz und Mörtel vermischt ist, kann auch auf der Kreismülldeponie in Hechingen angeliefert werden.

Weitere Auskünfte hierzu erteilt die Abfallberatung des Landratsamtes unter Tel. 07433 92-1381 oder – 1371. Sie können Ihre Anfrage auch per Email an abfall@zollernalbkreis.de richten.

 

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